Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Ferrari-Star Kimi Räikkönen: «Uns fehlte das Tempo»

Von Agnes Carlier
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Seinen letzten Qualifying-Einsatz für Ferrari beendete Kimi Räikkönen auf dem vierten Platz. Der Finne blieb im Abschlusstraining von Abu Dhabi knapp zweieinhalb Zehntel langsamer als sein Teamkollege Sebastian Vettel.

Auf Polesetter Lewis Hamilton fehlte Kimi Räikkönen am Ende des Abu Dhabi-Qualifyings mehr als eine halbe Sekunde. Der Finne, der sich mit dem vierten Platz hinter dem Mercedes-Duo und seinem Teamkollegen Sebastian Vettel begnügen musste, erklärte hinterher trotzdem gewohnt Cool: «Das war heute ein anständiges Qualifying.»

«Mit dem Auto war alles in Ordnung, denke ich, es gab keinen Grund zur Klage», fuhr der Iceman fort, räumte aber auch ein: «Tatsächlich lief das Auto ziemlich gut, uns fehlte einfach das Tempo, speziell im dritten Sektor. Dort haben wir am meisten Zeit verloren und das war schon das ganze bisherige Wochenende so. Unsere Gegner haben im ersten Teil der Session noch Spielchen gespielt, doch am Ende war der Abstand dann etwas deutlicher.»

Bei der Frage nach einer Prognose fürs Rennen hielt sich der Ferrari-Abschiedskandidat, der 2019 für Alfa Romeo-Sauber ins Lenkrad greifen wird, wie gewohnt zurück: «Mit Blick aufs Rennen kann ich nur sagen, dass wir unser Bestes geben werden. Wir werden das Rennen auf den ultraweichen Reifen in Angriff nehmen, genauso wie alle anderen Fahrer der Top-Teams.»

«Wir haben diese Mischung vor dem heutigen Tag noch nicht ausprobiert», gestand der 21-fache GP-Sieger, und erklärte: «Wir haben zwar einige Daten zu unserem Renntempo aus den Dauerläufen vom Freitag. Aber im Rennen ist das immer eine andere Geschichte, normalerweise sind die Abstände im Renntrimm geringer.»

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