Valtteri Bottas wechselt zu Ford: Rallye in Finnland

Von Rob La Salle
Valtteri Bottas

Valtteri Bottas

​Valtteri Bottas tauscht im kommenden Januar seinen üblichen Mercedes gegen einen Ford ein: Der 29jährige Finne bestreitet den ersten Lauf zur nationalen Rallye-Meisterschaft, im Ford Fiesta WRC.

Valtteri Bottas hat sich geschworen, den Kopf freizubekommen. In der Saison 2018 ist er sieglos geblieben, teils wegen unfassbaren Pechs (Stichwort platter Reifen in Baku), teils wegen Stallorder von Mercedes (siehe Sotschi). Der WM-Dritte von 2017 hält sich derzeit in seiner Heimat Finnland auf, wo er frische Energie tankt. Den Kopf freibekommen, das wird er auch mit neuen Fahreindrücken: Ab 24. Januar wird der dreifache Grand-Prix-Sieger am ersten Lauf zur finnischen Rallye-Meisterschaft teilnehmen. An seiner Seite sitzt Timo Rautiainen (54), der 1995 bis 2007 auf dem heissen Sitz neben Marcus Grönholm sass. Die beiden gewannen zusammen mit Rallye-Geschossen von Pegueot (2000 bis 2005) und Ford (2006/2007) insgesamt dreissig Rallyes und wurden zwei Mal Rallye-Weltmeister (2002 und 2002).

Bottas und Rautiainen bestreiten die Artic Lapland Rallye, die ab 24. Januar 2019 drei Tage lang durch Schnee und Eis führt. Bottas und sein Beifahrer sitzen dabei in einem Ford Fiesta RS WRC vom Team M-Sport, in jenen Wagen also, mit dem Ford in den vergangen zwei Jahren in der Rallye-WM antrat. Sébastien Ogier wurde damit 2017 und 2018 Weltmeister, M-Sport holte sich 2017 auch die Team-Wertung.

Bottas in Finnland: «Das ist für mich eine prima Gelegenheit, mich mal im Rallye-Sport zu versuchen. Ich danke allen, die das möglich machen. Das ist für mich ganz neues Gelände, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe im WRC-Auto null Erfahrung. Aber ich bin Racer und Sportsmann, also will ich natürlich alles geben.»

Timo Rautiainen meint: «In meiner ganzen Karriere bin ich nur neben drei Fahrern gesessen, das hier mit Bottas wird eine interessante Erfahrung. Ich konnte einfach nicht nein sagen. Ich schätze, dass ein Fahrer vom Talent Valtteris keine Mühe haben wird. Am schwierigsten wird es für ihn wohl sein, dass ihm einer vorliest, wie er zu fahren hat.»

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