Bereits vor dem Jahreswechsel hat das Audi-Team im Formel-1-Werk in Hinwil mit dem sogenannten «Fire-up» einen wichtigen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal wurde die in Neuburg entwickelte und gebaute Antriebseinheit im Chassis für 2026 zum Leben erweckt. Es war ein emotionaler Augenblick für Hunderte von Menschen, die in Neuburg (Deutschland), Hinwil (Schweiz) und im Technologiezentrum in Bicester (England) am Formel-1-Einstieg des deutschen Autobauers arbeiten. Seit der erfolgreichen Inbetriebnahme wird weiterhin eifrig am Motor und Auto für 2026 gearbeitet, mit dem Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto in diesem Jahr auf WM-Punktejagd gehen werden. Gernot Döllner, CEO der Audi AG und Vorsitzender des Vorstands der Audi Motorsport AG, sagt dazu: «Für Audi ist der Einstieg in die Formel 1 ein wichtiger Schritt unserer Neuaufstellung. Dieser Meilenstein steht für ‚Vorsprung durch Technik‘ und ist das Ergebnis der reibungslosen Teamarbeit und des unermüdlichen Strebens nach Spitzenleistungen – ein Vorbild für die gesamte Audi Organisation.» «Dieses Projekt ist ein Treiber für Veränderungen im Unternehmen und zugleich macht es stolz, begeistert und schafft Identität. Mit dem Fire-up wird die harte Arbeit der Teams in Hinwil, Neuburg und Bicester nun wirklich lebendig. Es markiert den Beginn eines spannenden neuen Kapitels in der Motorsport-Geschichte von Audi», betont der 57-jährige Deutsche. Mattia Binotto, der das Audi-F1-Projekt leitet, ergänzt: «Ein Fire-up ist immer ein besonderer Moment, aber dieser markiert einen Neuanfang. Er ist das greifbare Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen und der engagierten Arbeit unserer Teams in Neuburg und Hinwil. Zu sehen, wie alles zum ersten Mal zusammenkommt, verleiht dem gesamten Projekt unglaubliche Energie. Wir haben eine solide Grundlage für eine lange Reise geschaffen, die von unserem unermüdlichen Drang nach Verbesserung geprägt sein wird.» Zu sehen, wie alles zum ersten Mal zusammenkommt, verleiht dem gesamten Projekt unglaubliche Energie.Mattia Binotto
Audi-F1-Teamchef Jonathan Wheatley stimmt zu: «Dieser erfolgreiche Start ist ein wichtiger Meilenstein, der die Qualität der Arbeit und der Zusammenarbeit aller Abteilungen bestätigt. Er gibt dem gesamten Team neue Energie und einen klaren Fokus für die Vorbereitung auf die nächsten Entwicklungsphasen, einschliesslich des Moments, in dem wir das Auto zum ersten Mal auf die Strecke bringen. Dieser Erfolg rückt unser erstes Rennen in Melbourne in den Mittelpunkt, und wir werden als geeintes Team auf diesem Fundament aufbauen.» Nachdem dieses wichtige Ziel erreicht ist, setzt das Team seine intensiven Vorbereitungen für seine Debütsaison fort. Das nächste grosse Ereignis ist die Team-Präsentation am 20. Januar 2026 in Berlin, bei der die finale Rennlackierung und die visuelle Identität auf der Rennstrecke vor der ersten gemeinsamen Testsession in Barcelona Ende des Monats offiziell vorgestellt werden.