Christian Horner: «Das war hart für Daniel Ricciardo»

Von Otto Zuber
Formel 1
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner blickt noch einmal auf die vergangene Saison zurück. Der Brite lobt seinen Schützling Max Verstappen und zeigt Mitgefühl mit Daniel Ricciardo, der das Team verlassen hat.

Vier Siege konnte das Red Bull Racing-Duo Max Verstappen und Daniel Ricciardo in der vergangenen Saison einfahren, wobei Letzterer in der ersten Saisonhälfte in China und in Monaco triumphierte, während der Niederländer in Österreich und Mexiko als Erster ins Ziel kam. Obwohl beide gleich viele Rennen für sich entscheiden konnten, schnitt Verstappen am Ende mit 249 WM-Punkten und dem vierten WM-Rang deutlich besser ab als sein Nebenmann, der sich mit Rang 6 und 170 Zählern begnügen musste.

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner bestätigt im Gespräch mit «Formula1.com» denn auch: «Für Daniel war es eine schwierige Saison, wobei er mit den Siegen in China und Monaco auch zwei Höhepunkte erlebt hat. Trotzdem war es hart für ihn. Er musste mitansehen, wie das ganze Lob an die andere Seite der Team-Garage ging. Er hatte Schwierigkeiten mit der Standfestigkeit, die grösstenteils durch seinen künftigen Motorenlieferanten verursacht wurden, und das war natürlich extrem schwierig für ihn.»

Der Brite schwärmt mit Blick auf den Lockenkopf, der 2019 für das Renault-Werksteam um WM-Punkte kämpfen wird: «Daniel ist ein fantastischer Fahrer!» Lob vom Chef gibt es auch für Verstappen. Über den 21-Jährigen sagt Horner: «Max' zweite Saisonhälfte war phänomenal, er hat sich gut weiterentwickelt. Einige Manöver, die er zu Beginn des Jahres gewagt hatte, hätten an einem anderen Tag auch gutgehen und sich lohnen können, etwa die Aktion in Bahrain mit Hamilton.»

«Da hat es noch gekracht», erklärt Horner, und fügt an: «Ganz ähnlich lief es mit Kimi Räikkönen in der ersten Rennrunde des Österreich-GP, und da hat er es richtig hinbekommen. Das war entscheidend für seinen späteren Sieg in jenem Rennen. Er hat aus der schwierigen Erfahrung seine Lehren gezogen.»

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