Jens Hainbach (KTM) nach Acosta-Triumph: «Pedro hat Marc nervös gemacht»
KTM-Rennsportmanager Jens Hainbach analysierte nach dem sensationellen Sprint-Sieg von Red Bull-KTM-Ass Pedro Acosta in Buriram den Triumph des Spaniers und nahm zur erstmaligen WM-Führung Stellung.
KTM setzte zum Auftakt der neuen Saison mit dem Sieg im MotoGP-Sprint am Samstagnachmittag in Buriram ein ganz starkes Zeichen. Für den 21-jährigen Spanier Pedro Acosta war es der erste Sprung auf das oberste Treppchen in seiner MotoGP-Karriere. Platz 3 hinter Weltmeister und Ducati-Topstar Marc Marquez schnappte sich in Buriram Aprilia-Trackhouse-Mann Raul Fernandez vor den Aprilia-Kollegen Ai Ogura und Jorge Martin.
Durch den Sieg von Red Bull-KTM-Ass Acosta führen die Mattighofener jetzt erstmals seit dem Einstieg im Jahr 2017 die MotoGP-Weltmeisterschaft an. KTM-Rennsport-Manager Jens Hainbach strahlte in der Boxengasse im Flash-Interview bei ServusTV. «Pedro hat nicht locker gelassen. Er ist drangeblieben, hat Marc immer wieder das Vorderrad und ihn damit schon auch ein wenig nervös gemacht. Klar, wir haben am Ende von der Strafe profitiert, aber er hat sich den Sieg verdient.»
Zur erstmaligen MotoGP-WM-Führung für KTM sagte der Straßensportchef verschmitzt: «Ja, das ist schön, aber es sind auch noch 43 weitere Rennen zu fahren. Aber die Crew hat sich das natürlich für die harte Arbeit sehr verdient.» Acosta, der zunächst nach einem harten Fight gegen Marquez nicht verstand, dass dieser ihn unmittelbar vor dem Zielstrich noch durchließ, zeigte sich sehr erleichtert: «Ich möchte mich bei allen bedanken, die in Mattighofen so hart gearbeitet haben.»
Pedro Acosta hat Lunte gerochen: «Am Sonntag möchten wir gerne den echten Sieg beim GP einfahren.» Hintergrund zum turbulenten Finish: Marquez hatte für sein Manöver mit Berührung gegen Acosta ausgangs der letzten Runde von der Rennleitung sofort die Nachricht erhalten, sich um eine Position nach hinten zurückfallen zu lassen.
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