Alonso fährt Tagesbestzeit in Jerez

Von Peter Hesseler
Test Jerez - Tag 4: Bestzeit für Alonso.

Test Jerez - Tag 4: Bestzeit für Alonso.

Der spanische Ex-Weltmeister freut sich über extrem konstantes Fahrverhalten seines Renault R29 - Ferrari scheinbar im Plan - Silberpfeil kommt nicht in Fahrt.

Fernando Alonso gelang in Jerez die erste Tagesbestzeit für Renault seit Beginn der Testfahrten im Januar 2009. Der Spanier legte am vierten Tag dieser Formel-1-Arbeitswoche in Jerez bei störend starken Winden seinen besten Umlauf in 1:19,945 Minuten vor. Der Weltmeister von 2005 und 2006 drehte 130 Runden und zeigte sich von Tempo und Haltbarkeit des R29 beeindruckt. Er hatte am Dienstag bereits mit 675 Tageskilometern einen persönlichen Langstreckenrekord aufgestellt.

Zweitschnellster Fahrer des Tages war der Weltmeister von 2007, Kimi Räikkönen im Ferrari F60, der im Verlauf von 105 Runden fast die gleiche Zeit (1:20,250) an den Tag legte wie am Dienstag Teamkollege Felipe Massa. Die drittbeste Rundenzeit des Mittwochs steuerte Nick Heidfeld im BMW-Sauber F1.09 in 1:20,520 bei. Er fuhr 99 Runden, arbeitete an diversen mechanischen Abstimmungen und fuhr einmal den Tank leer, um zu sehen, ob die Telemetrie-Anzeige mit der realen Menge Restbenzins übereinstimmt.

Nur zwei Hundertstelsekunden dahinter folgte Jarno Trulli im Toyota TF 109. Der Italiener spulte 130 Runden ab und beklagte den starken Wind, der das Vergleichen verschiedener Abstimmungsvarianten erschwert habe. Weitere Fortschritte macht Mark Webber, der im Red Bull RB5 dreieinhalb Monate nach seinem Beinbruch 107 Runden auf die Bahn knallte. Der Australier brauchte für seine Tages-Toprunde 1:20,894 Minuten.

Ein weiteres Zehntel langsamer: Kazuki Nakajima im Williams-Toyota FW31. Der Japaner drehte 83 Runden. Williams fährt tendenziell mit viel Benzin im Tank.
Erst dann folgte der amtierende Weltmeister, Lewis Hamilton, der als Bestzeit eine 1:21,302 fuhr. Und nur 70 Runden, weil er am Morgen wegen eines technischen Problems Zeit an den Boxen verlor.

Schlusslicht des Tages: Adrian Sutil (Force India-Mercedes) in 1:21,411 (79 Runden). Der Gräfelfinger monierte nach Benzinfilter-Problemen am Vortag extrem starkes Körnen (Graining) der verschiedenen Reifenmischungen, glaubt sich aber damit in bester Gesellschaft. Wenn die Reifen einmal grainen, meinte Sutil, komme der Grip nicht wieder.


Tagesbestzeiten und (in Klammern) gefahrene
Runden vom Mittwoch, 4.3., in Jerez:

1. Alonso (Renault) 1:19,945 (130)
2. Räikkönen (Ferrari) 1:20,250 (105)
3. Heidfeld (BMW-Sauber) 1:20,520 (99)
4. Trulli (Toyota) 1:20,540 (131)
5. Webber (Red Bull-Renault) 1:20,894 (107)
6. Nakajima (Williams) 1:20,984 (83)
7. Hamilton (McLaren-Mercedes) 1:21,302 (70)
8. Sutil (Force India-Mercedes) 1:21, 411 (79)

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