Afrika-GP: Kyalami (Südafrika)? Marrakesch (Marokko)?
Formel-1-Geschäftsleiter Sean Bratches hat die Rückkehr des GP-Sports zur Priorität erklärt: Bald sollen die Fans dank eines Grand Prix in Afrika wieder eine echte Weltmeisterschaft erhalten.
Seit Jahren wird daran gearbeitet, dass die Formel 1 nach Afrika zurückkehrt. Grand-Prix-Rennen gab es auf dem schwarzen Kontinent schon in den 30er Jahren mit den legendären Silberpfeilen von Mercedes und der Auto-Union, auf dem sündhaft schnellen Mellaha-Kurs von Tripolis. Die grandiose Atmosphäre dort wurde in einem ebenso
Es hat einige Versuche gegeben, die Formel 1
Formel-1-Geschäftsleiter Sean Bratches: "Unser Sport ist auf fünf Kontinenten zuhause, der einzige bewohnbare, der uns noch fehlt, das ist Afrika. Wir hatten sehr produktive Gespräche in Südafrika, eher losere Kontakte zu Marokko. In Sachen Rückkehr der Formel 1 nach Afrika sind wir am Ball, das ist uns wirklich wichtig."
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters meint der in Berlin geborene US-Amerikaner weiter: "Wir sind ein globaler Sport. Und Afrika ist ein Markt, wo wir uns gerne zeigen würden. Kyalami hat eine grosse Traition. Porsche-Händler Toby Venter hat die Strecke erworben und Fahrerlager sowie die Boxen saniert."
"Mit der Situation in Marrakesch bin ich etwas weniger vertraut, meines Wissens handelt es sich um eine Rennstrecke, die keine Grade-One-Homologation besitzt, welche für einen Formel-1-WM-Lauf notwendig ist. Aber das Interesse in Marokko ist da."
"An den meisten Orten, wo wir gastieren, sind die Rennen Wirtschaftsmotoren für Länder, Staaten, Städte, Fürstentümer und Gemeinden. Die grosse Mehrheit unserer WM-Läufe wird durch öffentliche Gelder gestützt, weil das so am besten funktioniert. Die Formel 1 ist an diesen Orten ein helles Licht, wir bringen einen direkten, wirtschaftlichen Nutzen."
Auf die Frage, wie schnell ein Grosser Preis in Afrika realistisch sei, meint Bratches: "Wir zielen auf eine kurzfristige Lösung."
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