Richards schimpft auf Neulinge
Der britische Rennunternehmer macht die Schwäche der neuen Formel-1-Teams für seine eigenen Budgetprobleme verantwortlich.
Der Motorsport-Unternehmer David Richards hat die neuen Formel-1-Teams gegeisselt. Der Brite, der als Betreiber des Unternehmens Prodrive Rennen und WM-Titel im Rallye-Sport gewann (mit Subaru) und mehrfach Prodrives Formel-1-Einstieg ankündigte, sagt: "Das schwache Abschneiden der Neulinge (HRT, Virgin und Lotus) erschwert die Sponsorensuche."
Richards hatte eine Zusage für einen Teilnehmerplatz 2008 mit Mercedesmotoren, trat aber nicht an. 2009 bewarb er sich erneut, angeblich mit 40 Millionen Euro in der Hinterhand, wurde aber abgelehnt, vermutlich weil er zuvor verzichtet hatte.
Derzeit überdecke einzig die Spannung an der Spitze die Schwäche der Neulinge am Ende des Feldes, glaubt Richards. Der hat nun einen weiteren Grund gefunden, warum er mit seinem Unternehmen der Formel 1 fern bleibt. Natürlich ohne selbst dafür verantwortlich zu sein.
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