Lewis Hamilton (Ferrari/3.) ärgert sich: So ging Platz in Reihe 1 verloren
Dritter Startplatz für Ferrari-Star Lewis Hamilton im Qualifying für den Grand Prix von China. Hamilton sagt: «Wir rücken Mercedes langsam näher.» Aber er weiss: In der Quali wäre mehr drin gewesen.
Der siebenfache Formel-1-Champion Lewis Hamilton hat seinen Ferrari im Abschlusstraining zum China-GP auf Startplatz 3 gestellt. Der 41-jährige Engländer zeigte eine starke Quali, aber gegen die Mercedes von Kimi Antonelli und George Russell hat es ganz nicht gereicht, Lewis liegt rund vier Zehntel hinter dem Italiener Antonelli.
Lewis Hamilton erzählt danach: «Das war eine harte Quali, der Wind hat das sehr knifflig gemacht, der kam in Böen, das war komplett unberechenbar. Es war wirklich schwierig, eine fehlerfreie Runde zusammenzusetzen.»
«Ich musste mich strecken, um mich gegen Leclerc zu behaupten. Die Mercedes sind noch immer sauschnell, vor allem in der Quali, von daher bin ich sehr zufrieden, auf P3 zu stehen.»
Startreihe 1 wäre möglich gewesen
«Ich finde, es lief nicht ganz so gut wie in der Sprint-Quali. Mein Wagen neigte wegen des Windes zum schlagartigen Ausbrechen. So ging mein erster Versuch in Q3 flöten. Der zweite Versuch war okay. Wenn mein erster Einsatz gelungen wäre, wenn ich in einen besseren Rhythmus gekommen wäre, dann hätte ich vielleicht noch ein oder zwei Zehntel finden können, möglicherweise wäre ich sogar in die Nähe der ersten Startreihe gekommen.»
«Wir haben bei der Abstimmung stattliche Fortschritte erzielt, und ich habe den Eindruck, dass wir Mercedes langsam näher rücken, das ist ein positiver Trend.»
Grosses Kompliment an Kimi Antonelli
«Ganz grosses Kompliment an Kimi für seine Pole. Er ist jetzt der jüngste Fahrer auf dem besten Startplatz, und ich schätze, es wird eine ganze Weile dauern, bis ein noch jüngerer Pilot da vorne auftaucht.»
«Kimi hat damals meinen Platz bei Mercedes übernommen, und ich beobachte seine Karriere genau. Es ist schön zu sehen, welche Entwicklung er durchläuft, und ich bin ganz sicher, er hat eine fabelhafte Zukunft vor sich.»
«Das Rennen wird eine grosse Herausforderung, aber wir lernen ständig hinzu, und natürlich wollen wir Mercedes mehr und Mehr unter Druck setzen. Ich hoffe nur, der Wind legt sich für Sonntag.»
«Ich habe den Eindruck, dass wir im Renntrimm den Mercedes etwas mehr Dampf machen können als in der Quali, und das gibt mir Hoffnung fürs Rennen.»
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