Sébastien Buemi: «Red Bull Race Day Grenchen cool»

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Der Westschweizer Langstrecken-Weltmeister Sébastien Buemi freute sich, wieder einmal vor heimischem Publikum auftreten zu können: Begeisterte Fans beim Red Bull Race Day in Grenchen bei Bern.

In der Formel 1 ruhen die Motoren. Aber nicht alle – Red Bull rückte zum Race Day nach Grenchen aus, 25 Kilometer nördlich der Schweizer Hauptstadt Bern. Star der Veranstaltung: Der 30jährige Sébastien Buemi, der mit einem Red Bull Racing RB8-Renault die Fans begeisterte – mit jenem Formel-1-Auto also, mit dem der englische Rennstall in der Saison 2012 antrat. Sebastian Vettel und Mark Webber eroberten mit diesem Modell neun Pole-Positions und sieben Siege, Vettel wurde zum dritten Mal in Folge Weltmeister.

Auf dem Flughafen von Grenchen zeigte der zweifache Langstrecken-Weltmeister Buemi mehrere Schauläufe, zum Teil mit vollem Karacho, damit die Fans den Sound des 800 PS starken Renault-V8-Saugmotors so richtig geniessen konnten. Klar verwöhnte Buemi die Fans auch mit vielen, reifenverrauchenden Kringeln.

Danach meinte der zweifache Le-Mans-Sieger: «Grenchen ist ein ganz besonderer Anlass. Grenchen ist nicht nur für die Rennfans cool, sondern auch für mich. Auf so einem grossen Flugfeld kannst du mit dem Wagen machen, was du willst. Vor allem jedoch habe ich nicht oft die Gelegenheit, vor meinen Landsleuten zu fahren. Daher ist das für mich etwas ganz Spezielles.»

36.000 Besucher kamen zum Red Bull Race Day nach Grenchen. Sie bekamen viel gezeigt: Neben Star-Gast Buemi freuten sie sich über die «Drift Brothers» Elias und Joe Houtondji (europäische Drift-Meister). Mat Rebeaud rückte auf zwei Räder aus. Der Freestyle-Weltmeister im Motocross zeigte einige atemberaubende Tricks mit seinem e-bike.

Und dann waren da natürlich die Flieger-Asse Matthias Dolderer und Nicolas Ivanoff, welche mit Spitzentempi bis zu 400 km/h über den Platz zischten und die kunstvollsten Figuren zeigten.

Fazit: 36.000 glückliche Menschen verliessen Grenchen, samt hunderttausenden geschossener Fotos.

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