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FIA wirft Renault raus: Das sagen die Franzosen

​Renault ist wegen der Verwendung einer unerlaubten Fahrhilfe aus der Wertung des Japan-GP geworfen worden. Wir sagen, wie das Werks-Team auf das Hammer-Urteil reagiert und wie es nun weitergeht.

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Die FIA hatte keine Wahl: Sie hat Renault aus dem Ergebnis des Japan-GP gestrichen, die Autos von Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg sind wegen der Verwendung einer unerlaubten Fahrhilfe disqualifiziert.. Die Fragen sind nun: Was sagt eigentlich Renault dazu? Und wie geht es in diesem Fall nun weiter?

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Renault reagiert auf den Rausschmiss mit diesen Worten: "Das Renault F1 Team nimmt die Entscheidung der Rennkommissare bezüglich des Protests von Racing Point und der Legalität des Bremssystems zur Kenntnis. Die FIA hat betont, dieses System sei aus technischer Sicht legal. Die Kommissare sind jedoch zum Schluss gekommen, es verletzte die Sportregeln in Sachen Fahrhilfen."

"Weil jedoch die Einschätzung dieses Systems als Fahrhilfe subjektiv ist und da die entsprechenden Strafen in jüngsten Fällen sehr variabel gewesen sind, prüft Renault nun in Ruhe die nächsten Schritte."

Auch "in Ruhe" ist hier subjektiv, denn viel Zeit hat Renault nicht. Die Franzosen müssen bis 10.00 Uhr Lokalzeit in Mexiko (= 17.00 Uhr europäischer Zeit) die FIA davon in Kenntnis setzen, ob sie gegen das Urteil aus Genf in Berufung gehen wollen.

Welches sind die Folgen des Urteils? Ohne Ricciardo auf Rang 6 und Hülkenberg auf Platz 10 sieht das Klassement des Grossen Preises von Japan neu so aus:

1. Valtteri Bottas

2. Sebastian Vettel

3. Lewis Hamilton

4. Alexander Albon

5. Carlos Sainz

6. Charles Leclerc

7. Pierre Gasly

8. Sergio Pérez

9. Lance Stroll

10. Daniil Kvyat

Das bedeutet, dass Renault im Kampf um WM-Rang 5 mehr unter Druck gerät. Die Franzosen stehen neu mit 68 Punkten da, Toro Rosso-Honda mit 62, Racing Point mit 58.

Die FIA ist nicht ins Detail darüber gegangen, wie sich Renault verteidigt hat. Technische Einzelheiten zu verraten, das würde bedeuten, dass die Konkurrenz davon erfährt.

Die FIA ist auch nicht darauf eingegangen, ob ein Verdacht besteht, dass Renault das System schon früher verwendet haben könnte.

Würde der Beweis erbracht, dass Renault schon zuvor mit illegalem Auto gefahren ist, wäre alles möglich: Von einem Punkteabzug, einer Geldbusse bis hin zum WM-Ausschluss ist die Bandbreite des Strafmasses für die Regelhüter beträchtlich.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

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