Mattia Binotto zu Ferrari: «Das war eine Katastrophe»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sebastian Vettel, Mattia Binotto und Charles Leclerc

Sebastian Vettel, Mattia Binotto und Charles Leclerc

​Ferrari-Teamchef Mattia Binotto bezeichnet die Darbietung seiner Mannschaft in Texas als «eine kalte Dusche, eine Katastrophe. Wir haben keine Erklärung dafür, wieso wir so schlecht gewesen sind.»

Der USA-GP in Austin war die schwächste Darbietung von Ferrari nach der Sommerpause: Sebastian Vettel war zu Beginn des Rennens mit kalten Reifen chancenlos, dann brach die Hinterradaufhängung. Charles Leclerc war nicht konkurrenzfähig und wurde glanzloser Vierter.

Teamchef Mattia Binotto macht aus seiner Enttäuschung kein Geheimnis: «Wir haben keine Erklärung dafür, wieso wir so schlecht gewesen sind. Das war eine kalte Dusche, nein, es war eine Katastrophe. Bei Vettel ist der obere Querlenker der Aufhängung rechts hinten gebrochen. Wir glauben, dass der Lenker kurz nach Beginn des Grand Prix angebrochen ist und später auf einem Randstein ganz brach. Die Materialanalyse im Werk wird mehr darüber enthüllen.»

«Das Rennen von Charles wurde von einem schlechten ersten Rennteil kompromittiert. Auch hier fehlt uns derzeit die Erklärung, wieso das auf den mittelharten Pirelli so schlecht gelaufen ist. Im zweiten und dritten Rennteil war das Tempo besser, aber nicht mehr als moderat.»

«Wir müssen über die Bücher. Wir müssen ergründen, was in diesem Rennen schiefgelaufen ist. Wir sind unter Wert geschlagen worden, wir sind abgrundtief enttäuscht. Das einzig Positive: Aus dieser Schlappe werden wir etwas lernen, und das wird uns stärker machen.»

«Es hat mich gefreut zu sehen, dass Sebastian zu Lewis Hamilton gegangen ist, um ihm zu gratulieren. Das sind eben wahre Champions. Auch von meiner Seite her Gratulation, Lewis und das Mercedes-Team haben eine schöne Saison gezeigt und verdient ihre Titel verteidigt, bravo!»


Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Seltsame Ducati-Politik: Vertreibung von Dovizioso

Günther Wiesinger
Andrea Dovizioso war dreimal Vizeweltmeister, jetzt ist er wieder WM-Zweiter. Aber die Ducati-Manager haben ihn jahrelang abschätzig behandelt. Jetzt haben sie den Salat. Ein würdiger Ersatz fehlt.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Sa. 26.09., 18:30, Sport1
    Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin
  • Sa. 26.09., 19:00, Sky Sport 2
    Formel 1: Großer Preis von Russland
  • Sa. 26.09., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • Sa. 26.09., 20:15, Hamburg 1
    car port
  • Sa. 26.09., 20:15, RTL Nitro
    Die 24 Stunden vom Nürburgring - Das größte Autorennen der Welt: Das Rennen
  • Sa. 26.09., 20:25, SPORT1+
    Motorsport - FIA World Rallycross Championship
  • Sa. 26.09., 21:05, Motorvision TV
    All Wheel Drive Safari Challenge
  • Sa. 26.09., 21:55, Motorvision TV
    Icelandic Formula Off-Road
  • Sa. 26.09., 22:25, Motorvision TV
    Belgian Rally Cahmpionship
  • Sa. 26.09., 22:45, Hamburg 1
    car port
» zum TV-Programm
7DE