Formel 1

Hülkenberg raus: Giovinazzi bleibt bei Alfa Romeo

Von - 04.11.2019 15:58

Es hatte sich in den vergangenen Wochen angedeutet: Alfa Romeo setzt 2020 weiterhin auf Antonio Giovinazzi. Das bestätigte der Rennstall am Montag.

Damit ist auch die letzte Tür in der Formel 1 für Nico Hülkenberg zugefallen: Antonio Giovinazzi wird auch 2020 für Alfa Romeo fahren und bleibt damit Teamkollege von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen. Das bestätigte der Rennstall am Montag offiziell. Für den Italiener ist es dann die zweite volle Saison in der Königsklasse.

Hülkenbergs Zukunft ist nach seinem Aus bei Renault nach dem Ende der laufenden Saison offen. In der Königsklasse wäre nun nur noch ein Platz bei Williams frei, doch der Deutsche hatte ein Engagement beim Traditionsrennstall ausgeschlossen. Er war stattdessen mit der DTM in Verbindung gebracht worden, dementierte die Gerüchte aber entschieden.

Giovinazzi wiederum stand nach einer schwachen ersten Saisonhälfte lange auf der Kippe, verdiente sich das Cockpit aber mit guten Auftritten in der zweiten Jahreshälfte, bei denen er auch Räikkönen öfter hinter sich ließ.

«Ich freue mich sehr, 2020 im Team zu bleiben. Ich bin dankbar für die unglaubliche Unterstützung, die ich in meiner ersten vollen Saison in der Formel 1 erhalten habe. Wir haben in diesem Jahr viel gelernt und ich bin zuversichtlich, dass wir in der nächsten Saison einen großen Schritt nach vorne machen können. Ich werde kein Rookie mehr sein, daher gibt es für mich keine Ausreden mehr: Ich möchte von Beginn an wettbewerbsfähig sein und das Vertrauen, das das Team mir entgegengebracht hat, zurückzahlen», sagte Giovinazzi.

«Antonio hat sich in diesem Jahr sehr gut geschlagen. Wie er sich integriert und entwickelt hat, ist sehr vielversprechend und wir können es kaum erwarten, dass er sein volles Potenzial entfaltet. Wir erwarten, dass er sich mit wachsender Erfahrung weiter steigern wird. Sein technisches Feedback, seine Arbeitseinstellung und seine positive Herangehensweise werden uns dabei helfen, als Team auch in Zukunft Fortschritte zu machen», sagte Teamchef Frédéric Vasseur.


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