Brawn zu Renault: «Schritt in die richtige Richtung»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
 Daniel Ricciardo kam in Austin kurz vor Lando Norris ins Ziel

Daniel Ricciardo kam in Austin kurz vor Lando Norris ins Ziel

Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn weiss, dass Renault noch einen weiten Weg vor sich hat, dennoch ist sich der Brite sicher, dass sich das Werksteam der Franzosen in die richtige Richtung entwickelt.

Wie schon in Mexiko konnte das Renault-Team auch in Austin mit beiden Autos in die Punkte fahren: Daniel Ricciardo kreuzte die Ziellinie als Sechster, sein Teamkollege, Abschiedskandidat Nico Hülkenberg, wurde am Ende Neunter. Damit sammelte das Werksteam des französischen Autobauers zehn frische WM-Punkte – genauso wie das McLaren-Team, das sich über die Plätze 7 und 8 freuen durfte.

Die Briten belegen derzeit den vierten WM-Rang – und F1-Sportdirektor Ross Brawn vermutet, dass der Traditionsrennstall aus Woking diesen auch bis zum Ende der Saison verteidigen kann. In seiner Austin-Analyse erklärt er: «Nachdem McLaren in Mexiko einen traurigen Auftritt hingelegt hatte, kam das Team in Texas wieder zurück. Allerdings waren sie nicht die Besten im Mittelfeld, das war diesmal das Renault-Team, das mit Daniel Ricciardo en sechsten Platz eroberte. Der Australier kam knapp vier Zehntel vor McLaren-Talent Lando Norris ins Ziel.»

«Renault hat sich von der enttäuschenden Disqualifikation in Suzuka gut erholt und auch wenn der vierte WM-Rang ausser Reichweite zu sein scheint, da McLaren bereits 38 Punkte Vorsprung hat und Renault in der bisherigen Saison maximal 22 Punkte an einem Rennwochenende ergattert hat. Allerdings konnten die Franzosen bis auf den Grand Prix in Japan, bei dem beide Fahrer aus der Wertung genommen wurde, bei jedem der Rennen nach der Sommerpause neue WM-Zähler bejubeln», hält der Brite fest.

«Die Fahrer scheinen auch neue Motivation gefunden zu haben», ist sich Brawn sicher. «Und zwar nicht nur Daniel, der mit dem Team im nächsten Jahr weitermachen wird, sondern auch Nico, der die Mannschaft nach dieser Saison verlassen muss.» Für ihn steht fest: «Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn Renault noch einen langen Weg vor sich hat, um die Lücke zu den drei Top-Teams zu schliessen.»

Auch für McLaren hat der 64-Jährige ein Lob übrig: «Das Gleiche kann man für McLaren sagen, das Team hat in diesem Jahr grosse Fortschritte erzielt, auch wenn es keinen Podestplatz erringen konnte. Für ein Team, das in der Vergangenheit so viel erreicht hat, wird der vierte WM-Rang nicht erfüllend sein, aber es ist ein gutes Zeichen, dass sie auf dem Weg zurück auf die Erfolgsspur sind.»

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