Die WM-Favoriten: Vorteil Red Bull Racing

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso: «Wir haben Raum für Verbesserungen»

Fernando Alonso: «Wir haben Raum für Verbesserungen»

So schnell gibt sich Vettel nicht geschlagen: Zwei Mal Bestzeit vor Mark Webber.

Rein mathematisch können noch fünf Piloten Formel-1-Champion 2010 werden – Fernando Alonso, Mark Webber, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Jenson Button.

Die Freitag-Bilanz der Titel-Anwärter ist gemischt, ohne Sorgen oder Zweifel ist keiner: Red Bull Racing hatte in beiden Trainings beide Autos vorne, das gibt Hoffnung, im Endspurt Leader Fernando Alonso die WM-Suppe zu versalzen.

Sebastian Vettel: «Heute ging es um die goldene Ananas. Klar ist es schön, vorne zu sein, aber mir wäre lieber, ich würde morgen und am Sonntag vorne stehen. Ich bin mit dem Auto noch nicht hundertprozentig zufrieden, aber eine gute Basis ist gelegt. Die Strecke macht mir Spass, ich bin gut drauf – ich kann mich derzeit über nichts beklagen.»

Mark Webber: «Ein guter Freitag. Wir konnten alles durcharbeiten, was wir uns vorgenommen hatten. Sebastian und ich fahren auf Augenhöhe.»

Fernando Alonso wünschte sich am Donnerstag viel Unterstützung von seinem Stallgefährten Felipe Massa. Seine Logik: Wenn der Brasilianer gewinnt, dann gewinnt kein Fahrer von Red Bull Racing oder McLaren-Mercedes. Ferrari aber schwächelt: Motorschaden am Morgen im Auto von Alonso, Hydraulik-Defekt am Wagen von Massa am Nachmittag.

Fernando Alonso: «Der Motorschaden vom Morgen kann mich nicht beunruhigen, das Triebwerk war alt. Der Rückstand zu Red Bull Racing ist relativ – es ist Freitag, und ich sehe noch einigen Raum für Verbesserungen.»

McLaren braucht in Brasilien dringend einen Sieg, um Hamilton im WM-Rennen zu halten, an eine erfolgreiche Titelverteidigung Buttons glauben nur noch unverbesserliche Optimisten.

Lewis Hamilton: «Wir haben einige neue Teile hier, aber der Status quo ist der Gleiche – wir sind noch immer hinter Red Bull Racing. Ob möglicher Regen uns in die Hände spielt? Nun, so viel ich weiss, schieden Webber und Vettel wegen eines Drehers und wegen eines Motorschadens aus. Ihr Speed war aber so hoch wie auf trockener Bahn. Unser Auto ist eine halbe Sekunde zu langsam, wir haben einfach weniger Abtrieb.»

Jenson Button: «Das Auto liegt mit mehr Sprit besser als mit wenig. Im Quali-Trimm rutsche ich zu stark, die Balance ist nicht ideal, es fehlt an Haftung. Die anderen? Red Bull Racing macht einen ganz starken Eindruck, und Alonso ist eben Alonso.»

Die Marschrichtung für morgen Samstag: Alles ist offen, denn für Samstag siedeln die Meteorologen die Regenwahrscheinlichkeit bei 70 Prozent an …

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