Ferrari baut wieder um: Chassis-Chef geht zu Haas

Von Mathias Brunner
Formel 1
Charles Leclerc im Ferrari

Charles Leclerc im Ferrari

​Ferrari stellt seine technische Mannschaft in der Formel ein weiteres Mal um: Simone Resta, Leiter der Chassis-Abteilung, wechselt zum US-amerikanischen Haas-Team, neuer Chassis-Chef wird Enrico Cardile.

Ferrari krempelt seine technische Aufstellung ein weiteres Mal um: Simone Resta verlässt Maranello und arbeitet künftig für das Haas-Team. Seinen Posten des leitenden Technikers fürs Chassis übernimmt Enrico Cardile, der sich zuvor um die Fahrzeugentwicklung gekümmert hat. Motorenchef bleibt Enrico Gualtieri, David Sanchez leitete die Aerodynamik-Abteilung.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sagt zur jüngsten Umstellung: «Unsere Struktur verändert sich ständig. Wir stehen vor der Aufgabe, dass 2022 eine neue Rennwagengeneration auf uns zukommt, das sind Herausforderungen, die wir pragmatisch angehen müssen. Die jüngste Änderung geht Hand in Hand mit Umstellungen, die wir vor einigen Monaten begonnen haben.»

«Wir wollen zudem mit Haas mehr Synergien erzeugen. Von daher machte es Sinn, dass Simone Haas verstärkt. Er nimmt seine Arbeit Anfang Januar auf.»

Ferrari bestätigte im vergangenen Juli: Die technische Abteilung des Formel-1-Rennstalls werde verstärkt. Auf diese Weise soll sie effektiver werden, die Entwicklung des aktuellen Autos sollte beschleunigt werden. Zu diesem Zweck hatte Teamchef Mattia Binotto eine neue Abteilung geschaffen, die sich ganz gezielt um die Fahrzeugentwicklung kümmert. Chef dieser Abteilung wurde Enrico Cardile.

Binotto sagte damals: «Ich weiss, ich habe das schon ein paar Mal gesagt, aber ich will es trotzdem nochmals betonen. Wir legen hier das Fundament, um auf Jahre hinaus siegfähig zu sein. Das wird Zeit brauchen. Es wird Rückschläge geben, so wie momentan. Aber wir müssen diesen Niederlagen mit Stärke und Entschlossenheit begegnen. Das erwarten die Fans von uns. Und das erwarten auch wir selber von uns.»

Bahrain-GP, Sakhir

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:34:01,829 h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,254 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +8,005
4. Lando Norris (GB), McLaren, +11,337
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +11,787
6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +11,942
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +19,368
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +19,680
9. Esteban Ocon (F), Renault, +22,803
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1 Runde
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
12. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
Out
Sergio Pérez (MEX), Racing Point, Motorschaden
Romain Grosjean (F), Haas, Crash
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Crash

WM-Stand Fahrer nach 15 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 332 Punkte
2. Bottas 201
3. Verstappen 189
4. Ricciardo 102
5. Pérez 100
6. Leclerc 98
7. Norris 86
8. Sainz 85
9. Albon 85
10. Gasly 71
11. Stroll 59
12. Ocon 42
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 533
2. Red Bull Racing 274
3. McLaren 171
4. Racing Point 154
5. Renault 144
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 97
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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