Mercedes GP mit enttäuschendem Wochenende

Von Dennis Grübner
Formel 1
MercedesGP war in Melbourne noch nicht in der Spur

MercedesGP war in Melbourne noch nicht in der Spur

Wieder einmal nicht da, wo man sein wollte. Die Aussagen nach dem Doppelausfall von Melbourne erinnern an die vergangene Saison. Doch Nico Rosberg und Norbert Haug sind optimistisch.

Obwohl man am Sonntag unverschuldet aus dem Rennen gerissen wurde, kann man bei Mercedes GP insgesamt mit dem gesamten Wochenende nicht besonders zufrieden sein. Nach den guten Testfahrten in Barcelona und der Aufbruchstimmung bei den Fahrern konnte man in Melbourne die Hoffnungen doch noch nicht erfüllen.

Im Rennen lag das in erster Linie an der Konkurrenz. Bereits in der ersten Runde fuhr Toro-Rosso-Pilot Jaime Alguersuari ins Heck des deutschen und beschädigte seinen rechten Hinterreifen. Schumacher humpelte auf drei Rädern fast um den kompletten Kurs, bis er es in die Box schaffte. Von dort liess man den siebenfachen Weltmeister zwar noch einmal ins Rennen. In Runde 23 war dann aber endgültig Schluss. Aus Sicherheitsgründen verzichtete man auf eine Weiterfahrt.

Nur wenige Augenblicke später erwischte es den zweiten Mercedes-Fahrer. Nico Rosberg wurde Opfer eines zu forschen Rubens Barrichello und musste sein Auto ebenfalls abstellen. «Der war so weit, da habe ich überhaupt nichts erwartet», beklagte sich der 25-jährige im Anschluss. «Es war einfach unnötig, was er gemacht hat.» Rosberg machte aber auch deutlich, dass es allgemein ein schwieriges Wochenende war.

«Wir waren überhaupt nicht da, wo wir sein wollten. Schon am Start war es extrem schwierig ohne KERS, wenn du mit ansehen musst, wie alle an dir vorbeifliegen. Ich bin mir aber sicher wir werden im nächsten Rennen besser dastehen.» Solche Aussagen hat man zwar schon im vergangenen Jahr oft gehört, doch auch Norbert Haug sagt, es kann nur besser laufen.

«Wir hatten sehr viele technische Probleme und sind vergleichsweise wenig im Training gefahren», so der Motorsportchef. «Wer in Barcelona schnell fahren kann, muss die Flinte nicht ins Korn werfen. Wir lassen uns nicht unterkriegen.»

Eine Erklärung für die KERS-Probleme hatte Haug noch nicht: «McLaren und Force India nutzen das gleiche System wie wir und dort hat es funktioniert.» Man werde nun genau analysieren, woran es lag.

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