Nach Superbike-Debüt: Stefano Manzi hofft auf Yamaha-Fortschritte in Europa
An seinem ersten Rennwochenende bekam Rookie Stefano Manzi einen Vorgeschmack darauf, wie hart umkämpft die Superbike-WM 2026 ist. Der Supersport-Weltmeister
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
Weiterlesen
Werbung
Nach vier Jahren Supersport-WM und mit dem Weltmeistertitel im Gepäck war der Aufstieg in die Superbike-Kategorie der für Stefano Manzi logische Karriereschritt. Trotz der wenigen Testkilometer im Winter schlug sich der Italiener sich beim Saisonauftakt im Vergleich mit seinem etablierten GRT Yamaha-Teamkollegen Remy Gardner wacker und holte beim Debüt in der Top-Klasse der seriennahen Weltmeisterschaft immerhin zwei WM-Punkte.
Werbung
Werbung
Dabei muss man berücksichtigen, dass die Yamaha R1 auf Phillip Island nicht konkurrenzfähig war, was besonders in der Superpole offensichtlich war: Fünf von sechs Yamaha-Piloten qualifizierten sich auf den hinteren sechs Startplätzen, Manzi als 18. Zu allem Überfluss musste der 26-Jährige den ersten Lauf mit Fahrwerksproblemen aufgeben. «Ich hatte kein gutes Gefühl mit den Qualifying-Reifen, deshalb war ich nicht so schnell», erklärte Manzi. «Für das Rennen haben wir eine große Änderung am Motorrad vorgenommen, weil wir es weiter versuchen wollten. Leider hat mir diese Änderung ein kleines Problem bereitet, sodass ich aufgeben musste. Ich bin traurig, dass ich mein erstes Rennen aufgeben musste.»
Das Wetter hielt für Manzi am Sonntag eine Überraschung parat, als es nach dem Superpole-Race regnete und der zweite Lauf zu einer Regenschlacht mutierte. Der Superbike-Rookie zog sich mit den Plätzen 13 und 14 aus der Affäre. «Es war ein verrückter Sonntag», stöhnte der aus Rimini stammende Manzi. «Zum Glück konnten wir im Warm-up einige Runden auf trockener Strecke absolvieren und dann im Sprintrennen unter trockenen Bedingungen fahren. Das Gefühl war im Vergleich zu Samstag viel besser, und ich habe die Kämpfe wirklich genossen. Leider war das zweite Rennen viel schwieriger. Nach unserem Test in Jerez war ich zuversichtlich, was das Regenrennen anging, aber das Gefühl fehlte und ich konnte nicht so fahren, wie ich wollte.»
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
Weiterlesen
Manzi weiß, dass Phillip Island erst der Anfang einer Lernkurve war. «Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir werden weiter daran arbeiten, uns zu verbessern, und ich hoffe, dass wir in Europa einen Schritt nach vorn machen können», betonte der Yamaha-Pilot.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.