Masi-Comeback in der F1? Das sagt Lewis Hamilton

Von Andreas Reiners
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Mohammed Ben Sulayem hat eine Rückkehr des geschassten Rennleiters Michael Masi nicht ausgeschlossen. Dass Lewis Hamilton deshalb verärgert sein soll, wies der Brite in Barcelona zurück.

Mohammed Ben Sulayem hat die Tür für Ex-Rennleiter Michael Masi wieder aufgemacht. Ziemlich weit sogar. Dabei hatte der Australier mit seinen Entscheidungen im vergangenen Dezember für das wohl kontroverseste WM-Finale in der Geschichte der Formel 1 gesorgt.

Der Ärger war riesig, vor allem im Mercedes-Lager. Masi war im Zuge der Aufarbeitung des Finales und der Struktur-Veränderungen innerhalb des Weltverbandes als Rennleiter abgesetzt worden. Doch nun steht ein Comeback im Raum.

Wohl nicht als Rennleiter, den Job teilen sich inzwischen der Deutsche Niels Wittich und der Portugiese Eduardo Freitas. Freitas wird an diesem Rennwochenende in Barcelona sein Debüt feiern, bislang hatte Wittich die Funktion ausgeübt.

Doch Masi könnte trotzdem zur FIA zurückkehren – was für jede Menge Zündstoff sorgen dürfte. Spekuliert wird über eine Berater-Rolle. «Ich habe Michael nicht entlassen. Er hatte eine persönliche Überlastung – sowohl als Verantwortlicher für die Sicherheit als auch als Rennleiter. Er hat einen Fehler gemacht. Es ist nicht so, dass wir gesagt hätten, es sei das Ende von Masi bei der FIA», sagte Ben Sulayem der Daily Mail.

Er kenne Masi nicht sehr gut, habe aber kürzlich mit ihm gesprochen. «Ich habe kein persönliches Problem. Ich hasse niemanden. Michael ist da und wir könnten ihn gebrauchen. Ich habe nicht gesagt, dass wir ihn loswerden wollen. Ich sagte, wir könnten ihn gebrauchen. Wir sind für alles offen», so Ben Sulayem.

Wie es zudem hieß, soll Hamilton verärgert auf die Aussagen reagiert haben. Das wies der Mercedes-Superstar aber entschieden zurück. «Das ist nicht korrekt, aber ich habe kein besonderes Gefühl dabei. Ich habe nicht darüber nachgedacht», sagte Hamilton in Barcelona vor dem sechsten Rennwochenende.

«Ich habe erst vor ein paar Tagen von dieser Geschichte gehört und mit niemandem [darüber] gesprochen», sagte Hamilton.

Vor allem nicht mit der Daily Mail, wie der Brite betonte. Das hat er nämlich schon länger nicht mehr: «Ich habe der Zeitung seit mindestens 10 Jahren kein Interview mehr gegeben.»

Hamilton weiter: «Ich weiß nicht, was Mohammed gesagt hat. Ich kenne seine Geschichte nicht und weiß auch nicht, was seine Absichten sind.»

2. Training, Barcelona

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:19,670 min
02. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,787
03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:19,874
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:19,990
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,006
06. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:20,203
07. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:20,632
08. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:20,703
09. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:20,745
10. Mick Schumacher (D), Haas, 1:20,757
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:20,917
12. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:21,013
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,249
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:21,285
15. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:21,385
16. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:21,828
17. Guanyo Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:21,866
18. Alex Albon (T), Williams, 1:22,319
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:23,197
20. Lando Norris (GB), McLaren, 1:23,388


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