Neue Formel-1-Fahrzeuge: Darauf müssen die GP-Stars in diesem Jahr achten
Die neue Formel-1-Fahrzeuggeneration stellt die Teams und Fahrer vor eine besonders grosse Herausforderung. TGR-Haas-Pilot Esteban Ocon verrät, was die Fahrer in den neuen GP-Autos beachten müssen.
Die Formel 1 schlägt in diesem Jahr ein neues Kapitel in der Geschichte des Sports auf. Denn die umfassenden Regeländerungen haben eine ganz neue Fahrzeuggeneration hervorgebracht, auch die Antriebe wurden deutlich verändert. Das führt dazu, dass die Formel-1-Piloten am Steuer ganz anders als bisher vorgehen müssen.
Esteban Ocon sagt: «Natürlich sit es ganz anders als es 2025 und in den Jahren davor war. Aber die gute Nachricht ist, dass es sich immer noch um ein Rennauto handelt. Ich hatte erwartet, dass wir sehr viel am Energie-Management arbeiten, und so ist es auch. Du musst alles richtig hinbekommen, um eine gute Rundenzeit zu erzielen.»
«Wir arbeiten derzeit immer noch an der Fahrzeug-Balance und der Reifen-Vorbereitung und all das. Das war bisher nicht unbedingt die Arbeit, die wir im Simulator im Fokus hatten. Wir Haben vielmehr daran gearbeitet, die Energie richtig einzusetzen, um die Power über die ganze Runde zu nutzen», schildert der 29-jährige TGR-Haas-Pilot.
Und Ocon ergänzt stolz: «Wir haben in den drei Shakedown-Tagen in Barcelona so viel gelernt und grosse Fortschritte gemacht. Die Lernkurve war sehr steil, das war verrückt. Natürlich gibt es immer noch viel zu tun, aber wir haben eine klare Vorstellung davon, in welche Richtung wir mit dem Auto gehen müssen. Der Motor lief zuverlässig, was das Wichtigste war. Das Auto hat auch eine gute Standfestigkeit an den Tag gelegt – wir konnten viele Runden drehen und es lief ganz gut. Ich denke, das war für uns alle ein guter Test.»
Die Fahrer müssen konstant Feedback geben, beschreibt Ocon die Arbeit am Steuer. «Selbst während der Fahrt geben wir Auskunft darüber, wie wir die Energie-Nutzung einschätzen, das ist sehr wichtig und kleine Veränderungen können einen grossen Unterschied machen. Wir müssen mit unserem Input sehr konstant sein, weil das sonst schwerwiegende Konsequenzen auf der Seite des Systems hat», erklärt der Franzose.
Und der 180-fache GP-Teilnehmer mahnt: «Auffallend ist auch, wie viel Power wir beim Ausgang der Kurven haben. Du musst darauf achten, dass du die Reifen nicht killst. Die Power ist so viel grösser als bisher. Wir haben derzeit weniger Grip als in den letzten Jahren, und es ging vorerst darum, dass wir uns mit allem vertraut machen.»
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