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McLaren: Keine bösen Überraschungen beim ersten Test-Einsatz
Das McLaren-Team rückte erst spät zum Test in Barcelona aus und der Einsatz verlief auch nicht reibungslos. Dennoch beteuert McLaren-Teamchef Andrea Stella, dass es keine bösen Überraschungen gab.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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291 Runden drehte das McLaren-Duo beim Shakedown-Test in Barcelona, und legte dabei rund 1355 km zurück. Das Weltmeister-Team entschied sich, die drei erlaubten Testtage so spät wie möglich zu absolvieren, entsprechend wenig Zeit blieb, um allfällige Probleme aus dem Weg zu schaffen. Dennoch konnte das Team an jedem der geplanten Tage ausrücken, auch wenn Weltmeister Lando Norris am ersten Einsatztag erst am späten Vormittag ausrückte und die Streckenzeit am zweiten Einsatztag mit Oscar Piastri am Steuer durch ein Problem mit dem Sprit-System schmerzlich verkürzt wurde.
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Teamchef Andrea Stella sagt im Interview auf der Team-Website: «Das waren drei sehr nützliche Testtage. Wir konnten eine Menge Daten sammeln und herausfinden, wie sich die neue Fahrzeuggeneration auf der Strecke verhält, dadurch müssen wir uns nicht mehr ausschliesslich auf die Simulationen verlassen.» Gleichzeitig räumt er ein: «Natürlich hätten wir gerne mehr Runden gedreht.» Doch selbst die Probleme, die an den ersten beiden Testtagen für die Zwangspausen sorgten, seien von Mutzen gewesen, betont der Ingenieur: «Die Schwierigkeiten, die uns in den ersten beiden Tagen eingebremst haben, waren wichtig, um unser Verständnis über die Art und Weise, wie wir das Auto einsetzen müssen, zu verbessern.» «Wir waren uns bewusst, dass wir durch die maximale Ausnutzung der Designphase zeitlich sehr knapp an diesen Shakedown herangehen würden, aber dank der Arbeit auf der Rennstrecke und in Woking konnten wir fast die gesamte verlorene Zeit wieder aufholen: Es war ein bisschen so, als würde man ein Flugzeug während des Fluges bauen, aber wir haben es geschafft», fügt Stella stolz an.
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Die Sorgen, die McLaren mit dem MCL40 bekundete, würde der Italiener nicht als böse Überraschung bezeichnen. Im Gegenteil: «Was wir auf der Strecke gesehen haben, entsprach den Erwartungen und vor allem den Simulationen. Es hat sich deutlich gezeigt, dass die Lernkurve für Fahrer und Teams gleichermassen sehr steil ist, was bedeutet, dass man in jeder Runde etwas Nützliches in Bezug auf die Leistung lernt.»
Es war ein bisschen so, als würde man ein Flugzeug während des Fluges bauen, aber wir haben es geschafft.McLaren-Teamchef Andrea Stella
«Schliesslich war ein solches Szenario auch zu erwarten, wenn man bedenkt, dass diese Autos von A bis Z völlig neu sind. Wir wissen, dass der MCL40 eine gute Basis ist, aber jetzt müssen wir hart daran arbeiten, ihn weiterzuentwickeln und durch unser Wissen über das Auto die Gesamtleistung des Pakets zu verbessern, sowohl für die unmittelbare Zukunft als auch um die Entwicklungsrichtung im Laufe der Saison weiter zu definieren», stellt Stella klar. Vor dem ersten der beiden Bahrain-Tests wird McLaren noch einen Filmtag einlegen. Beim Test auf dem Wüstenkurs wird erst Piastri am Steuer des MCL40 sitzen, bevor Norris für den zweiten Tag die Arbeit mit dem MCL40 übernimmt. Am letzten Testtag werden dann nochmals beide Piloten zum Einsatz kommen.
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