Tief in den schneebedeckten Wäldern um Västerbotten herum wird die Rallye Schweden 2026 vom 12. bis 15. Februar als zweiter Lauf der Rallye-WM ausgefahren.
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In ihrer 72. Austragung nahe der der Winterhauptstadt Umeafort birgt die Rallye einen Widerspruch: Sie wird auf einem Terrain aus Eis und Schnee ausgetragen, wobei trotzdem paradoxerweise einige der höchsten WP-Durchschnittsgeschwindigkeiten mit über 100 Kilometer pro Stunde in der gesamten WM gefahren werden.
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Für 2026 wurde die Herausforderung mit 18 Sonderprüfungen auf knapp über 300 km teilweise neu gestaltet. Umgekehrt herum werden insgesamt 35 Prozent der bisherigen WPs mit etwa den klassischen Prüfungen wie Kolksele und Västervik gefahren. Selbst die erfahrensten Teams dürfte das große Herausforderungen darstellen. Von den hoch aufragenden Schneebänken des abgelegenen Nordostens bis zur Stadionatmosphäre der Red Barn Arena bleibt die Rallye Schweden ein ultimativer herausforderende Angelegenheit im Kalender der Rallye WM. Nach einem spektakulären WM-Aufakt Ende Januar mit der Rallye Monte Carlo wird der Schweden-Klassiker um Umea herum ausgefahren. Umea ist die größte Stadt Norrlands in der schwedischen Provinz Västerbotten. Die 80000 Einwohnerstadt ist der Verwaltungssitz der Provinz und liegt an der der Mündung des Flusses Ume.
Das Rallyezentrum liegt einige hundert Kilometer nördlicher als die langjährige Basis der Rallye Schweden mit Karlstad. Viel Schnee sind so offenbar garantiert, wie die letzten vier Austragungen rund um Umea aufzeigten. Wenige Tage vor der diesjährigen Auflage scheint wieder viel Schnee den WM-Lauf zu prägen, auch wenn bisher weniger vorhanden als zuletzt. Permanente große Minusgerade sollten wiederum für Wertungsprüfungen auf Eis garantieren.
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Die Veranstaltung beginnt mit einem Shakedown direkt am Ume-Flussboulevard im Stadtzentrum von Umeafort.
59 Teams haben für den WM-Lauf genannt. Insgesamt elf Rally1-Boliden werden an den Start gehen. Monte-Dreifch-Sieger Toyota setzt neben Vize-Weltmeister Elfyn Evans, dem WM-Führenden Oliver Solberg, Takumato Katsuta, Sami Pajari sowie dem Italiener Lorenzo Bertelli ein Quintett ein. Der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier steht mit seinem WM-Teilzeitprogramm dieses Mal nicht auf der Teilnehmerliste. Neben den Stammpiloten Adrien Fourmaux und Thierry Neuville setzt Hyundai den Sieger der Schweden-Rallye von 2024 Esapekka Lappi ein. Das M-Sport Ford-Team startet mit dem Trio Joshua McErlean, Jon Armstrong und Martins Sesks. Nach seinem überlegenen Sieg bei der Rallye Monte Carlo muss Oliver Solberg die Sonderprüfungen in Schweden als erster in Angriff nehmen, was sich je nach Wetterlage als gravierender Nachteil herausstellen könnte.
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Mit einem großen Testprogramm vor der Rallye bereiteten sich die Teams auf die Rallye vor. In der Vorwoche gewann Hyundai-Rückkehrer die finnische Arctic Lapland-Rallye. Mit seinen dort mit seinem neuen Arbeitsgerät gemachten Erfahrungen und der späten Starnummer könnte der Finne bei der Rallye Schweden für eine große Überraschung sorgen. Insgesamt 34 Rallye2-Autos sind am Start, davonderen 28, welche in die WRC2 eingeschrieben sind. Rallye Monte Carlo-Sieger Leo Rousel (Citroen) fehlt ebenso das Lancia-Team. Der Sieger könnte sich aus der finnischen Armada mit Teemu Suninen, Roope Karhonen, Mikko Heikkilä, Lauri Joona und Tuuki Kauppinen rekrutieren. Mit dabei in der zweiten Division ist der deutsche Skoda-Pilot Fabio Schwarz. Zehn Teams starten in der WRC3-Kategorie in der Matteo Fontana (Ford) als Mitfavorit gilt. Die 18 Wertungsprüfungen der Rallye Schweden 2026
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