Sergio Pérez: Mitleid mit Ferrari-Star Carlos Sainz

Von Vanessa Georgoulas
Sergio Pérez: «Es gibt noch einiges zu analysieren»

Sergio Pérez: «Es gibt noch einiges zu analysieren»

Red Bull Racing-Star Sergio Pérez fiel im Rennen auf dem Red Bull Ring unverschuldet aus – genauso wie sein Kontrahent Carlos Sainz, dessen Ferrari in Flammen aufging. Dafür erntete der Spanier Mitleid von Pérez.

Das elfte Kräftemessen der Saison war für Sergio Pérez schnell gelaufen, bereits in der vierten Kurve der ersten Rennrunde geriet der Formel-1-Routinier mit Mercedes-Pilot George Russell zusammen und drehte sich von der Piste. Hinterher konnte er zwar aus eigener Kraft die Box ansteuern und daraufhin wieder weiterfahren. Der Schaden an seinem GP-Renner war aber zu gross, um das Rennen auch zu beenden.

«Ich habe schon im Sprint versucht, dem Drama auszuweichen, und im Rennen gab es dann noch mehr Drama für mich. Ich meine, was soll ich dazu sagen, es ist unglaublich schade, denn ich hatte das Gefühl, dass ich meinerseits nichts unversucht liess, um einen Zwischenfall zu vermeiden», seufzte der Red Bull Racing-Star.

«Es war ja erst die erste Rennrunde und es war klar zu sehen, dass George sein Auto nicht kontrollieren konnte», ist sich der 32-jährige Mexikaner sicher. «Dann krachte es, und ich war zu diesem Zeitpunkt klar vorne», ergänzte er sichtlich enttäuscht, übte sich aber auch in Selbstkritik: «Unser Auto war diesmal nicht auf Augenhöhe mit Ferrari, es gibt also noch einiges zu analysieren nach diesem Wochenende.»

Dass auch Hauptgegner Ferrari nur mit einem Auto ins Ziel kam, ist kein Trost für den WM-Dritten. Zum Ausfall von Carlos Sainz, der einen kapitalen Motorschaden erlitt und mit brennendem Heck ausfiel, sagte er: «Es tröstet mich gar nicht, dass auch Ferrari nur mit einem Auto ins Ziel gekommen ist. Es tut mir sehr leid für Carlos. Und das hat nichts mit uns zu tun, dass er ausgefallen ist. Es tut mir Leid für Carlos und sein Ausfall hat nichts mit unserer Leistung zu tun.»

Österreich-GP, Red Bull Ring

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:24:24,312 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,532 sec
03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +41,217
04. George Russell (GB), Mercedes, +58,972
05. Esteban Ocon (F), Alpine, +68,436
06. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde
07. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde
08. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde
10. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde
11. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
12. Alexander Albon (T), Williams, +1 Runde
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde
15. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Runde
17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +Runde
Out
Carlos Sainz (E), Ferrari, Motorschaden
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Unterboden beschädigt
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Kollisionsschäden

Fahrer-WM (nach 11 von 22 Rennen)

01. Verstappen 208 Punkte
02. Leclerc 170
03. Pérez 151
04. Sainz 133
05. Russell 128
06. Hamilton 109
07. Norris 64
08. Ocon 52
09. Bottas 46
10. Alonso 29
11. Magnussen 22
12. Ricciardo 17
13. Gasly 16
14. Vettel 15
15. Schumacher 12
16. Tsunoda 11
17. Zhou 5
18. Albon 3
19. Stroll 3
20. Latifi 0
21. Nico Hülkenberg (D) 0

Stand Konstrukteurs-Pokal

01. Red Bull Racing 359 Punkte
02. Ferrari 303
03. Mercedes 237
04. McLaren 81
05. Alpine 81
06. Alfa Romeo 51
08. Haas 34
08. AlphaTauri 27
09. Aston Martin 18
10. Williams 3

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