Renault: Fehlstart in Dubai
Ein Crash zum Auftakt der alljährlichen Road Show verdirbt dem ehemaligen F1-Weltmeisterteam die Tour an den Golf – nun schon zwei Autos mit Defekten.
Vier Tage waren für Renaults Road Show angesetzt, die seit 2003 alljährlich in Dubai die Stadt in Atem hält.
Doch diese Renault Roadshow endete am Donnerstag nach einem Unfall möglicherweise vorzeitig. Der Präsident des Automobilclubs der Vereinigten Arabischen Emirate, Ben Sulayem, FIA-Vizepräsident für Sport, crashte sein R28 aus dem Vorjahr bei einem Demolauf gegen einen Ford GT. Den lenkte Renault-Testfahrer Romain Grosjean.
Am R28 drehten beim Start die Hinterräder durch, weshalb das Auto nach rechts in die Boxenmauer ausbrach. Die Front des Autos war völlig zerstört und das linke Hinterrad fehlte danach.
Sulayem blieb nach dem Unfall einige Minuten im Wrack sitzen, bevor Marshalls ihm aus dem Boliden halfen. Er wurde ins Medical Centre gebracht. Diagnose dort: keine Verletzungen.
Die Roadshow war vom 9. bis 12. April angesetzt. Ob sie an den kommenden Tagen fortgesetzt werden kann, war am Donnerstagabend noch nicht klar. Zwar hat Renault zwei Autos in Dubai, wovon eines noch Stammfahrer Nelsinho Piquet vor der atemberaubenden Kulisse eines Wolkenkratzers in den Drift bewegen sollte, aber ein Renner war schon wegen Hydraulikdefekts vor dem Unfall fahruntüchtig.
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