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FP3 Melbourne: FIA sorgt für Aufregung, harter Crash von Antonelli
Vor dem 3. Melbourne-Training sorgte die FIA für Aufregung: Die Entscheidung, die Speed-Zone Nummer 4 zu streichen, sorgte für rote Köpfe – und wurde noch vor dem Start der Session zurückgenommen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt


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Letztlich blieb alles beim Alten: Die FIA-Regelhüter hatten nach Rücksprache mit den Formel-1-Piloten und eingehender Analyse der Team-Daten zu den Abtriebsniveaus beschlossen, die vierte Speed-Zone auf dem Albert Park Circuit zu streichen. Grund dafür seien Sicherheitsbedenken, liess FIA-Technikchef Nikolas Tombazis wissen, doch diese teilten die meisten Team-Vertreter nicht.
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Sie wehrten sich gegen die Änderung, die ihre Arbeit am Trainingsfreitag zum Energie-Management zunichte gemacht hätte – und das mit Erfolg. Die FIA krebste zurück und kündigte an, die Speed-Zone für das dritte Training beizubehalten, um weitere Daten zu sammeln. Die Teams waren erleichtert, denn durch die Streichung der Speed-Zone zwischen den Kurven 8 und 11 hätten sie im entsprechenden Abschnitt nicht nur mehr Energie aufwenden müssen, sie hätten in der Bremszone durch das geringere Tempo auch weniger Energie zurückgewinnen können. Damit wäre das ganze Energie-Management, das man tags zuvor ausgetüftelt hatte, durcheinandergebracht worden. Im Fahrerlager war zu vernehmen, dass sich nur Audi-Pilot Gabriel Bortoleto kritisch über die Speed-Zone geäussert hatte. Verspätung wegen Formel-3-Crash Das dritte Training fand mit 20-minütiger Verspätung statt, dies hatte aber nichts mit den Diskussionen um die Speed-Zone zu tun, sondern war Arbeiten an der Streckenbegrenzung in der fünften Kurve geschuldet, die durch einen Unfall in der Formel 3 zuvor nötig geworden waren.
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Der Erste auf der Bahn war Franco Colapinto, der schnell Gesellschaft bekam. Lange durften die GP-Stars allerdings nicht Gas geben, denn nach acht Minuten rollte Carlos Sainz im Williams-Renner auf der Strecke aus und kam in der Anfahrt zur Boxengasse zum Stehen. Erst wurde das virtuelle Safety-Car genutzt, um die Fahrer auf der Piste einzubremsen, schliesslich wurde die rote Flagge geschwenkt.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten 13 der 22 Fahrer eine gezeitete Runde gedreht, wobei Lewis Hamilton im Ferrari mit 1:20,572 min die Nase vorn hatte. Nico Hülkenberg, Bortoleto, Pierre Gasly, Colapinto, Fernando Alonso, Sergio Pérez, Lando Norris, Esteban Ocon, Oliver Bearman, Kimi Antonelli Charles Leclerc und George Russell folgten auf den weiteren Plätzen.
Die Zwangspause dauerte nur acht Minuten, dann durften die Autos wieder auf die Bahn. Antonelli setzte sich kurzzeitig an die Spitze, doch bald übernahm Hamilton mit 1:20,176 min die Spitzenposition. Diese gab der siebenfache Weltmeister nach wenigen Minuten wieder ab – und zwar an Lokalmatador Oscar Piastri, der am Vortag im zweiten Training mit 1:19,729 min die Tagesbestzeit aufgestellt hatte. Lange währte die Freude nicht, bald setzte sich Charles Leclerc im zweiten Ferrari an die Spitze. Er schaffte die 5,278 km lange Runde in 1:19,827 min. Harter Crash von Kimi Antonelli In der letzten Viertelstunde sorgte Mercedes-Hoffnungsträger Antonelli noch einmal für Aufregung. Der Teenager aus Bologna flog in der zweiten Kurve ab und knallte seitlich in die Mauer. «Ich bin okay», funkte der Italiener, das Auto wurde hingegen stark in Mitleidenschaft gezogen. Sowohl die Hinterachse als auch die Fahrzeugnase waren hin, denn nach dem ersten seitlichen Einschlag erfolgte auf der anderen Seite der Strecke ein weiterer frontaler Crash.
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Immerhin hatte Antonelli bis zu diesem Zeitpunkt 18 Runden gedreht. Lance Stroll hatte hingegen keine Gelegenheit, weitere Erfahrungskilometer mit seinem Aston Martin zu sammeln. Ein Problem mit dem Verbrennungsmotor sorgte dafür, dass sein AMR26 in der Box blieb. Sein Teamkollege Fernando Alonso schaffte 17 Umläufe. In den letzten vier Minuten der Session wurde es noch einmal spannend, denn fast alle Piloten rückten noch einmal für eine schnelle Runde aus. Russell zeigte, was Mercedes in den Testfahrten und Trainings noch verschleiert hatte – das Potenzial des W17 ist enorm. Er schaffte die Runde im Albert Park in 1:19,053 min und blieb damit mehr als sechs Zehntel schneller als Hamilton auf Platz 2.
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Team
Start Nr
Runden
Zeit
01
George RussellMercedes-AMG Petronas Formula One Team
George Russell
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
63
23
1:19,053
02
Lewis HamiltonScuderia Ferrari HP
Lewis Hamilton
Scuderia Ferrari HP
44
22
+0,616
03
Charles LeclercScuderia Ferrari HP
Charles Leclerc
Scuderia Ferrari HP
16
20
+0,774
04
Oscar PiastriMcLaren Formula 1 Team
Oscar Piastri
McLaren Formula 1 Team
81
17
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Isack HadjarOracle Red Bull Racing
Isack Hadjar
Oracle Red Bull Racing
6
15
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Max Verstappen
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Kimi Antonelli
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
12
18
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Lando NorrisMcLaren Formula 1 Team
Lando Norris
McLaren Formula 1 Team
1
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