George Russell nach Pole: «Wir wussten, dass das Auto viel Potenzial hat»
Während der Tests hatte Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch die eigene Leistung heruntergespielt. Im ersten Qualifying des Jahres in Melbourne zeigte sich aber: Der Vorsprung der Sternfahrer ist gross.
George Russell hatte bereits im dritten Training einen Vorgeschmack auf seine starke Form geliefert, im Qualifying zeigte er dann, wie gross der Mercedes-Vorsprung auf den Rest des Feldes war. Sein Teamkollege Kimi Antonelli, der im dritten Training noch einen kostspieligen Crash produziert hatte, konnte dank der starken Arbeit des Mercedes-Teams zwar am Abschlusstraining teilnehmen. Er blieb aber knapp drei Zehntel langsamer als Russell.
Isack Hadjar, der im Red Bull Racing-Renner die drittschnellste Runde drehte, war mehr als sieben Zehntel langsamer als der schnellere der beiden Mercedes-Piloten. Russell freute sich: «Das war ein grossartiger Tag. Wir wussten, dass das Auto viel Potenzial hat. Aber bis zum ersten Samstag des Jahres kannst du nie wissen, was wirklich ist.»
«Im Verlauf des Nachmittags fielen die Temperaturen etwas und uns spielt das offenbar in die Hände», fügte der 28-Jährige an. Und mit Blick auf die Quali-Teilnahme seines Teamkollegen fügte er an: «Ich bin wirklich glücklich, Kimi hier zu haben, denn das Team musste so hart arbeiten, damit sein Auto rechtzeitig wieder einsatzbereit war. Sie haben unglaubliche Arbeit geleistet.»
Russell verriet auch: «Es ist nicht einfach, eine schnelle Runde zu drehen und ich bin schon sehr gespannt, wie der Einsatz morgen ausfallen wird, es könnte sehr spannend werden. Ich hoffe, dass wir ein gutes Rennen zeigen können», fügte der fünffache GP-Sieger an.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach