Vettel will bei Red Bull bleiben

Von Peter Hesseler
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Der Heppenheimer fühlt sich wohl bei seinem neuen Team und denkt derzeit nicht an einen Wechsel. Mit zwei dritten Rängen in der Qualifikation stimmt das Tempo.

Nach zwei Nullrunden für Sebastian Vettel steht Deutschlands einziger GP-Sieger im Feld derzeit an Position 14 der Fahrerwertung. Gut waren bislang nur die Qualifikationen, beide auf Rang drei abgeschlossen, wobei der junge Red-Bull-Racing-Pilot in Malaysia wegen Crashes mit Kubica (Australien) auf Startplatz 13 zurückversetzt wurde.
Der Red Bull RB5 wird derzeit als zweitstärkstes Auto im Feld angesehen. Und Vettel weiss vor dem China-GP: «Unsere Chancen kommen noch.»

Zuletzt ärgerte er sich nach einem Dreher bei Regen jedoch über eine Anti-Abwürge-Einrichtung (Anti-Stall-System) an seinem Auto, die nicht funktionierte. Deshalb starb ihm der Motor ab und er kam er nicht mehr frei.

In seinem Team hat er sich gut eingelebt. Red-Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz hat ihn unlängst sogar als «Sensation» gepriesen. Das ist anderen Teams nicht entgangen. Schon nach dem GP Italien, den er 2008 überraschend gewann, soll es Angebote gegeben haben, wie Vettel jetzt enthüllte.

Notfalls kann er sich eines Tages auf folgenden Satz von Red-Bull-Miteigentümer Dietrick Mateschitz berufen. Der hatte unlängst gesagt: «Im Moment ist Sebastian unverkäuflich, wir haben einen Zweijahres-Vertrag. Sollten wir nicht imstande sein, ihm ebenfalls ein Topauto zur Verfügung zu stellen, werden wir ihm auf seinem Weg zum Weltmeistertitel sicherlich nicht im Wege stehen wollen.»

Nun hat der Heppenheimer darauf geantwortet: «Das ist natürlich schön. Auf der einen Seite habe ich den Rückhalt durch Red Bull. Ich werde alles geben und das ist auch alles, auf was ich mich im Moment konzentriere. Ich will immer das Maximale herausholen und erfolgreich sein. Aber es ist natürlich schön zu wissen, dass – egal, was passiert – es immer voran geht. Trotzdem gehe ich nicht davon aus, dass ich Ende des Jahres mangels Erfolgs wechseln will. Man muss zwar sehen, wo man dann wirklich steht, aber im Moment ist das keine Option.»

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