Esteban Gutiérrez: Premiere im Regen

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Gutiérrez: «Für mich war dieses Wetter ein Glücksfall»

Gutiérrez: «Für mich war dieses Wetter ein Glücksfall»

Zum ersten Mal durfte Sauber-Neuling Esteban Gutiérrez auf Nasser Piste im Formel-1-Renner ausrücken.

Der Einzige, der am Freitag trotz Regen und Hagel strahlte, war Sauber-Neuling Esteban Gutiérrez. Der 21-jährige Sauber-Rookie durfte erstmals im Regen ausrücken und erklärte hinterher mit einem breiten Grinsen: «Für mich war dieser Tag sehr nützlich, ich bin ja erstmals auf nasser Piste gefahren und deshalb haben wir alles Mögliche ausprobiert.» Deshalb drehte er auch die meisten Runden: «Wir wollten natürlich alles herausfinden, etwa wie die Slicks auf feuchter Piste funktionieren, das sind alles Situationen, die man auch im Rennen antreffen kann.»

Gutiérrez analysiert: «Es unterscheidet sich schon stark von der Fahrt auf trockener Piste, das Auto zickt sehr viel mehr rum und wenn du keine Haftung hast dann ändert sich das Fahrverhalten abrupt, das ist schon gewöhnungsbedürftig.»

Zwei Mal landete Gutiérrez auch im Kiesbett: «Das waren meine zwei einzigen Abflüge in diesen Tests, und das gehört natürlich dazu, wir wollten ja herausfinden, was möglich ist. Ich hatte auch Glück, dass dabei nichts zu Schrott ging, es ist nämlich sehr wichtig, das Auto am Stück zurück zur Box zu bringen.» Die grösste Herausforderung stellten ein Mal mehr die Reifen dar: «Bei diesen Temperaturen ist es nicht einfach, die Reifen ins Arbeitsfenster zu bringen. Aber es war eine gute Übung, denn auch im Qualifying wird man die Reifen schnell auf Temperatur bringen müssen.»

Abgesehen von der Kälte, die sich selbst im Cockpit bemerkbar machte, fühlte sich Gutiérrez wohl im Sauber: «Ein Mal habe ich es selbst im Cockpit gespürt. Mir geht’s gut, mein Nacken schmerzt auch heute nicht und ich gewöhne mich langsam an die vielen Handgriffe, die gemacht werden müssen. Ich weiss jetzt, wo alle Knöpfe sind, vor dieser Woche musste ich noch nachschauen, das sitzt jetzt alles.»


Zeiten Barcelona-Test, Freitag, 22. Februar 2013

Pos Fahrer (Team) Zeit Anz. Rd.
1. Lewis Hamilton (GB/Mercedes) 1:23,282 min 52
2. Jenson Button (GB/McLaren) 1:23,633 70
3. Jean-Eric Vergne (F/Toro Rosso) 1:24,071 80
4. Jules Bianchi (F/Force India) 1:25,732 60
5. Esteban Gutiérrez (MEX/Sauber) 1:26,239 96
6. Giedo van der Garde (NL/Caterham) 1:27,429 50
7. Felipe Massa (BRA/Ferrari) 1:27,553 80
8. Mark Webber (AUS/Red Bull Racing) 1:27,616 64
9. Max Chilton (GB/Marussia) 1:29,902 51
10. Romain Grosjean (F/Lotus) 1:34,800 41
11. Valtteri Bottas (FIN/Williams) keine Zeit 23
12. Pastor Maldonado (YV/Williams) keine Zeit 13


Testzeiten Barcelona von Dienstag bis Freitag

Pos Fahrer (Nat/Team) Zeit Tag
1. Sergio Pérez (MEX/McLaren) 1:21,848 min Mittwoch
2. Fernando Alonso (E/Ferrari) 1:21,875 Donnerstag
3. Nico Hülkenberg (D/Sauber) 1:22,160 Donnerstag
4. Romain Grosjean (F/Lotus) 1:22,188 Donnerstag
5. Sebastian Vettel (D/Red Bull Racing) 1:22,197 Mittwoch
6. Nico Rosberg (D/Mercedes) 1:22,611 Donnerstag
7. Kimi Räikkönen (FIN/Lotus) 1:22,623 Dienstag
8. Pastor Maldonado (YV/Williams) 1:22,675 Donnerstag
9. Lewis Hamilton (GB/Mercedes) 1:22,726 Mittwoch
10. Valtteri Bottas (FIN/Williams) 1:22,826 Donnerstag
11. Jenson Button (GB/McLaren) 1:22,840 Donnerstag
12. Adrian Sutil (D/Force India) 1:22,877 Donnerstag
13. Mark Webber (AUS/Red Bull Racing) 1:23,024 Donnerstag
14. Jean-Eric Vergne (F/Toro Rosso) 1:23,366 Donnerstag
15. Daniel Ricciardo (AUS/Toro Rosso) 1:23,718 Mittwoch
16. Paul di Resta (GB/Force India) 1:23,971 Mittwoch
17. Esteban Gutiérrez (MEX/Sauber) 1:25,124 Dienstag
18. Max Chilton (GB/Marussia) 1:25,486 Mittwoch
19. Jules Bianchi (F/Force India) 1:25,732 Freitag
20. Giedo van der Garde (NL/Caterham) 1:26,177 Donnerstag
21. Charles Pic (F/Caterham) 1:26,243 Mittwoch
22. Felipe Massa (BRA/Ferrari) 1:27,553 Freitag

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