GP-Hitliste: Melbourne, Monaco, Montreal, Monza
Die Werbewirksamkeit der einzelnen WM-Läufe ist unterschiedlich. Gute Noten auch für Singapur und Austin (Texas).
Vor Jahren kursierte im Formel-1-Fahrerlager der Scherz: "Die besten Grands Prix haben alle ein M zu Beginn – Melbourne, Monte Carlo, Montreal, Monza."
Keine Regel ohne Ausnahme: an Magny-Cours konnten sich nicht so viele erwärmen.
Aus Sicht der Sponsoren hat sich nicht viel geändert. Steve Madincea arbeitet in London als Spezialist für Sponsoren in der Formel 1. Auch für den Briten ist klar: Die Rennen üben stark unterschiedliche Werbewirksamkeit und Anziehungskraft aus.
"Aus Marketing-Sicht stechen da einige Rennen deutlich hervor", erklärt Madincea. "Das meiste Interesse der Firmen bündelt sich auf die Rennen in Australien, Monaco, Kanada und Italien."
Womit wir wieder bei den vier M wären ...
Aber Madincea sagt auch: "In jüngerer Vergangenheit haben Singapur und Austin in Texas für Furore gesorgt. Ich würde sagen, wenn ein Sponsor in der Formel 1 etwas erreichen will, dann sind das jene sechs Rennen, bei welchen er aktiv werden muss."
Das heisst im Umkehrschluss auch: Das Interesse an anderen Grands Prix hält sich in Grenzen. Ein gutes Beispiel ist Südkorea, wo sich der Sport schwer tut, Fuss zu fassen. Aber auch die zweite Ausgabe des Indien-GP ist weit hinter den Erwartungen zurück geblieben.
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