Adrian Sutil: «Weiss nicht, was Massa da wollte»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sutil: «Ich habe alles versucht, um den Rückstand wieder aufzuholen»

Sutil: «Ich habe alles versucht, um den Rückstand wieder aufzuholen»

Der Force-India-Rückkehrer beklagte sich nach dem Bahrain-GP über seinen Ferrari-Gegner Felipe Massa, der ihm schon in der ersten Kurve in die Quere kam.

Vor dem vierten Saisonrennen in Bahrain war Adrian Sutil noch guter Dinge: «Heute liegt ganz viel drin, gestern lief es ja auch sehr gut und ich fühle mich wohl in meinem Auto», erklärte der Force-India-Pilot, während er in der Startaufstellung mit der Wüstensonne um die Wette strahlte. Doch die Hoffnungen des 30-jährigen Gräfelfingers hielten nur drei Kurven: «Ich kämpfte gegen Massa und war Eingangs der vierten Kurve auf der Aussenseite», berichtete der sichtlich enttäuschte Rückkehrer. «Ich liess ihm genug Platz doch er war neben der Linie und erwischte mein rechtes Vorderrad.» Das Resultat: Massa war mit einem flatternden Frontflügel und Sutil mit einem Plattfuss unterwegs.

Der Deutsche klagt: «Ich weiss nicht, was er da wollte, aber ich habe durch den Boxenstopp, den ich einlegen musste, viel Zeit und damit auch die Chance auf WM-Punkte verloren. Es ist eine Riesenenttäuschung, dass ein so vielversprechendes Rennen durch so etwas zerstört wird.» Sutil kämpfte sich bis auf den 13. Platz vor: «Ich konnte ein super Tempo fahren und versuchte alles, um den Rückstand wieder wett zu machen, aber ich hatte schon zu viel Zeit verloren.»

Di Resta im Glück
Weitaus besser erging es Sutils Teamkollegen Paul di Resta, der das Rennen zeitweise sogar anführte. Es ist der zweite Grand Prix in der Formel-1-Karriere des DTM-Meisters von 2010, in dem er Führungskilometer sammeln durfte: Schon vor einem Jahr hatte er auf dem Bahrain International Circuit die Spitzenposition übernommen. Der Schotte freute sich: «Es ist grossartig, die Übersee-Tour mit einem vierten Platz abzuschliessen. Das war wahrscheinlich mein bisher stärkstes Rennen.»

Dass Di Resta den Podestplatz am Ende nicht halten konnte, lag an der Strategie: «Mit unserer Strategie wussten wir, dass wir am Ende auf den harten Reifen besonders angreifbar sein würden – und Grosjean griff auf neuen Medium-Reifen an.» Der 27-Jährige ist überzeugt: «Platz 4 war heute das Maximum. Wir werden schon noch aufs Treppchen kommen, hoffentlich sehr bald, doch heute können wir mit unserem Ergebnis zufrieden sein.»

Das war Teambesitzer Vijay Mallya denn auch. Der Kingfisher-Mogul, der sich das Treiben seiner Schützlinge wieder einmal vor Ort zu Gemüte führte, lobte: «Das war eine enorme Leistung des Teams und eine wunderschöne Fahrt von Paul. Obwohl wir das Podest verpasst haben, können wir uns freuen. Denn durch die zwölf Punkte, die wir heute gesammelt haben, konnten wir den fünften Platz in der Konstrukteurspokalswertung halten.»

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