Carlos Sainz Jr: «Ich habe noch viel Zeit»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Carlos Sainz Jr will sich Zeit lassen

Carlos Sainz Jr will sich Zeit lassen

Red-Bull-Junior Carlos Sainz Jr hat keine Eile, in die Formel 1 zu kommen. Er will in den Nachwuchsklassen erst noch viel lernen.

Vergangenen Monat gab der Sohn der Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz bei den Nachwuchsfahrertests sein Debüt im Toro Rosso und im Red Bull Racing. Am zweiten Tag der Testfahrten war der 18-Jährige im Toro Rosso Zweitschnellster, am Tag drauf Vierter im RB9. Hauptberuflich fährt der Spanier in dieser Saison in der GP3-Serie und ist aktuelle Siebter in der Meisterschaftswertung.

«Im Januar hätte ich mir noch nicht träumen lassen, einen Tag im Toro Rosso zu haben oder überhaupt ein Formel-1-Auto fahren zu dürfen, das war nicht geplant. Ich bin ein GP3-Fahrer und hatte die Chance, einen Toro Rosso und einen Red Bull Racing zu testen», freute Carlos Sainz Jr gegenüber Autosport. «Natürlich hat das meinem Selbstvertrauen enorm gut getan und war Ansporn, mich auf allen Gebieten zu verbessern, aber ich bin erst 18 Jahre alt. Ich bin noch jung und werde kommendes Jahr auf keinen Fall in der Formel 1 fahren.»

Er habe überhaupt keine Eile, betonte der Youngster. «Ich habe Geduld. Ich weiß, dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe und nur die Tatsache, dass ich ein Formel-1-Auto getestet habe, heißt noch lange nicht, dass ich auch in der Formel 1 fahren werde. Ich bleibe ganz ruhig und arbeite daran, mich zu verbessern.» Sollte er aber die Chance auf einen weiteren Test in einem Formel-1-Boliden bekommen, würde er die natürlich keinesfalls ausschlagen.

«Ich habe noch einen langen Weg und viel Arbeit vor mir. Ich bin insgesamt erst 60 oder 70 in einem Formel-1-Auto gefahren und bin noch sehr grün. Ich muss mich noch weiterentwickeln und viel lernen, dann kann ich viel schneller sein. Ich hoffe aber, dass ich eine weitere Chance zu einem Formel-1-Test bekomme», erklärte der junge Madrilene. «Das wäre sehr schön, denn wenn man das ein Mal probiert hat, dann ist es schwer, wieder auszusteigen. Diese Fahrt mit den Red-Bull-Autos zu bekommen war wie ein Lottogewinn.»

«Die Formel 1 ist mein Traum und mein Ziel. Es ist mein Traum, ein Formel-1-Pilot zu sein und eines Tages vielleicht ein Champion. Nach dem Test bin ich noch motivierter als vorher.»

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