Paul di Resta: «Ich habe ein Cockpit verdient!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Paul di Resta: «Das ist mein erfolgreichstes Jahr in der Formel 1 und trotzdem habe ich diese Probleme»

Paul di Resta: «Das ist mein erfolgreichstes Jahr in der Formel 1 und trotzdem habe ich diese Probleme»

Adrian Sutils Force-India-Teamkollege Paul di Resta erklärt, warum er seine Zukunftspläne derzeit auf die Formel 1 beschränkt.

Es gibt Piloten im Formel-1-Fahrerlager, die können selbst nach einem starken Ergebnis ungestört ein Stück Kuchen essen, während der Teamkollege von einem Rudel Berichterstatter umringt den unliebsamen Teil seiner täglichen Arbeit am Rennplatz erledigen muss. Paul di Resta gehört zu dieser Gruppe, und der Grund dafür ist einfach: Mit seiner rüden Art hat sich der Force India-Pilot nicht nur in den eigenen Reihen viel Kritik eingehandelt, sondern sich auch bei vielen Vertretern der Medien unbeliebt gemacht.

Nun muss der 27-jährige Schotte, der 2010 nach vier DTM-Jahren den Meistertitel in der populärsten Tourenwagenserie der Welt feiern durfte, um sein Force India-Cockpit zittern. «Ich bin derzeit Zehnter in der WM-Wertung. Das ist mein erfolgreichstes Jahr in der Formel 1 und trotzdem habe ich diese Probleme», klagt Di Resta, der 2011 in seinem Debüt-Jahr den 13. Gesamtrang und im Folgejahr den 14. Tabellenplatz belegt hatte. Im Interview mit Sky Sports gesteht er: «Das ist schwer zu akzeptieren, aber ich muss erst herausfinden, was im Mittelfeld passieren wird. Ich glaube nicht, dass da irgendwas schon entschieden ist. Ich tappe mehr denn je im Dunkeln, denn noch wird nicht viel verraten.»

Obwohl er zu Wochenbeginn eingeräumt hatte, auch einen Wechsel in die amerikanische IndyCar-Serie nicht auszuschliessen, will Di Resta sich vorerst auf den Formel-1-Verbleib konzentrieren: «Solange ich auf dieses Force-India-Cockpit eine Chance habe, werde ich mich auf die Formel 1 konzentrieren. Ich habe noch nicht viel über andere Optionen nachgedacht. Mein erstes Ziel ist es, in der Formel 1 zu bleiben – und zwar als Stammpilot, denn ich habe viel zu bieten.» Ein Jahr als Edelreservist wäre für ihn ein klarer Rückschritt: «Ich will fahren. Ich bin überzeugt, dass ich auch genug dafür geleistet habe. Ich habe ein Cockpit verdient!»

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