Mark Webber: Was war wirklich mit Sebastian Vettel?

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Einigkeit herrschte erst beim letzten Rennen in Brasilien auf dem Podium

Einigkeit herrschte erst beim letzten Rennen in Brasilien auf dem Podium

Mark Webber hat zugegeben, dass es bei Red Bull Racing nicht nur mit Sebastian Vettel Spannungen gab, bevor er das Team am vergangenen Wochenende verlassen hat.

Nachdem Mark Webber der Formel 1 und seinem Team Red Bull Racing in Brasilien endgültig Adieu gesagt hatte, gestand er auf seiner Website, dass seine Beziehung zu seinem Teamkollegen Sebastian Vettel sehr schwierig war und er sich im Laufe der Zeit auch von Teamchef Christian Horner entfernt hatte. Am heutigen Donnerstag wurden die Kommentare jedoch von der Seite gelöscht.

Der Australier gab zu, dass sein einst so gutes Verhältnis mit Christian Horner sich immer mehr abgekühlt habe, auch wenn Webber und Horner noch immer gemeinsam ein GP-3-Team betreiben. «Wir stehen uns jetzt wahrscheinlich nicht mehr so nahe, wie es mal war», schrieb Webber. «Christian wird noch sehr lange beim Team bleiben – unendlich lange, könnte man sich vorstellen, außer, er bekommt ein Angebot von irgendwo anders – also muss er sicherstellen, dass alles so reibungslos wie möglich läuft.»

Indirekt sprach der 37-Jährige damit an, dass Sebastian Vettel im Team bevorzugt wurde. «Manchmal sind Dinge vorgekommen, die für mich nicht sehr förderlich waren. So etwas strapaziert eine Beziehung natürlich.» Das Verhältnis mit Sebastian Vettel sei in der Tat sehr gespannt gewesen, gestand Webber, gesteht aber ein, dass Vettel «phänomenal talentiert» sei.

Auf persönlicher Ebene stimmte zwischen Webber und Vettel aber wenig. «Das ist jetzt alles Schnee von gestern, aber es ist schwer, mehr Positives als Negatives in Erinnerung zu behalten. Das ist etwas enttäuschend, denn man möchte alle in einem positiven Licht sehen und ihnen eine Chance geben, so lange man kann», fuhr Webber fort.

Ihm würde das jedoch sehr schwerfallen und das würde sich bis auf Weiteres sicher auch nicht ändern. «Zwischen uns ist wahrscheinlich zu viel vorgefallen. Vielleicht sehen wir die Dinge anders, wenn wir mal 50 oder darüber sind. Nachdem, was wir alles miteinander erlebt haben, wird es bei vielen Dingen aber schwer sein, einen Schlussstrich zu ziehen.»

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