Adrian Newey: «Stillstand ist tödlich»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Adrian Newey will noch lange bei Red Bull Racing bleiben

Adrian Newey will noch lange bei Red Bull Racing bleiben

Für die Konkurrenz sind das keine guten Nachrichten: Red-Bull-Racing-Chefdesigner erklärt, dass er keinerlei Absicht habe, Red Bull Racing in naher Zukunft zu verlassen.

Adrian Newey gilt als der beste Designer in der Formel 1. Der Brite hat bereits 10 Fahrer- und 10 Konstrukteurstitel mit drei verschiedenen Team gewonnen: Williams, McLaren und in den letzten vier Jahren mit Red Bull Racing. Der Sport hätte für ihn immer noch eine große Faszination, erklärte der 45-Jährige jetzt gegenüber der offiziellen Formel-1-Website und er habe nicht die Absicht, seinen Job in absehbarer Zeit an den Nagel zu hängen.

«Ich war von Anfang an bei Red Bull Racing und empfinde den Leuten gegenüber eine große Loyalität. Ich würde nie aufhören, ohne lange genug vorher Bescheid zu geben. Die Wahrheit ist aber, dass ich so lange weitermachen werde, wie es mir Spaß macht», sagte Newey. Einmal hätte er jedoch fast mit der Formel 1 aufgehört, gestand er. «Das war so etwa um 2002. Es gab so viele politische Querelen – Ferrari und die FIA – das war eine ziemlich schwierige Zeit.»

Aber Adrian Newey machte weiter und fand bei Red Bull Racing ein neues Zuhause und neue Erfolge. Ausruhen auf seinen Lorbeeren kommt den begeisterten Sportwagenfahrer aber nicht infrage. «Ich lehne mich nie zurück und denke über so etwas nach. Klar versuche ich, meinen Interessen nachzugehen und hoffentlich sind diese auch meine Stärken», fuhr er fort. «Ich glaube, es geht weniger darum, verrückt zu sein, sondern vielmehr darum, dass man Selbstvertrauen hat und daran glaubt, dass das, was man macht, in eine gute Richtung geht.»

Man müsse aber auch den Mut haben, es zuzugeben, wenn man einen Fehler gemacht hat und diesen dann korrigieren, betonte Newey. «Man muss objektiv sein: Stimmt die Richtung oder nicht? Wenn die Antwort nein ist, dann muss man bereit sein, die Arbeit der letzten Stunde, des letzten Tags oder der letzten Woche in den Müll zu werfen. Die technologischen Änderungen im Griff zu behalten, ist eine aufregende Aufgabe. Ich habe in all den Jahren aber eines gelernt: Stillstand ist tödlich.»

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