Trotz FP1-Bestzeit: Ferrari-Star Charles Leclerc warnt vor starkem Gegner
Ferrari-Star Charles Leclerc hat das erste Training in Melbourne als Schnellster beendet. In der zweiten Session drehte er die fünftschnellste Runde. Einen Gegner hat der Monegasse besonders im Blick.
Nach den starken Test-Auftritten von Charles Leclerc und Lewis Hamilton in Barcelona und Bahrain machten sich die Tifosi bereits Hoffnungen auf eine starke Ferrari-Saison. Diese wurden am Anfang des Trainingsfreitags in Melbourne weiter geschürt, denn Charles Leclerc und Lewis Hamilton führten die Zeitenliste nach der ersten Trainingsstunde an.
Im zweiten Training waren aber Lokalmatador Oscar Piastri und die beiden Mercedes-Fahrer schneller als das Duo in Rot. Am Ende war Hamilton der Schnellere der beiden Teamkollegen, er belegte den vierten Platz hinter dem McLaren-Star, Kimi Antonelli und George Russell. Charles Leclerc musste sich mit dem fünften Platz begnügen.
Danach erklärte der Monegasse: «Das erste Training sah positiv aus, doch in der zweiten Stunde zeigten die Teams dann immer mehr, was sie drauf haben. Leider sind wir offenbar im Hintertreffen, speziell im Vergleich zu Mercedes, die scheinen sehr, sehr stark zu sein.»
«Ich glaube auch nicht, dass sie schon alle Karten auf den Tisch gelegt haben, was ihr Tempo mit wenig Sprit an Bord angeht. Aber mit vollem Tank sind sie schon sehr beeindruckend. Wir sehen wohl zum ersten Mal, wie gross die Lücke ist, und sie ist etwas grösser als es mir lieb ist», fügte der 28-Jährige seufzend an.
Er habe im zweiten Training etwas ausprobiert, und das habe sich «sehr eigenartig und ziemlich schlecht» angefühlt. «Wir stecken noch mitten im Lernprozess mit diesem Auto, und im zweiten Training bin ich etwas zu aggressiv in eine Richtung gegangen, was sich nicht gelohnt hat», erklärte Leclerc daraufhin. Er sei nicht zu zuversichtlich, ergänzte er auf die entsprechende Nachfrage. «Ich weiss nicht, wie viel Mercedes noch im Köcher hat.»
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