Marussia: Max Chilton bleibt auch 2014

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Max Chilton bleib bei Marussia

Max Chilton bleib bei Marussia

Auf der Startnummernliste der FIA stand Max Chilton bereits als Marussia-Fahrer für 2014. Jetzt ist der Brite auch offiziell vom Team bestätigt worden.

Besucher der Autosport International Show im National Exhibition Centre in Birmingham waren heute die ersten, die erfuhren, dass Marussia, wie vermutet, mit denselben Fahrern in die Saison 2014 gehen wird, die auch letztes Jahr die beiden Boliden des Teams steuerten. «Ich bin sehr glücklich, dass ich eine zweite Saison bei Marussia sein werde», sagte Max Chilton, der am Samstag offiziell als zweiter Fahrer neben Jules Bianchi bestätigt wurde. «Kontinuität ist für das Team wichtig, aber auch für mich als Fahrer. Man lernt in seiner Debütsaison so viel, aber erst im zweiten Jahr kann man all diese neuen Erfahrungen zusammenfügen und sein wahres Potential zeigen.»

Das sei auch schon der Fall gewesen, bevor er in die Formel 1 kam, erklärte der 22-Jährige. «In der Formel 1 ist es jetzt mein Ziel, einen ähnlichen Schritt zu machen», versprach er und lobte sein Team. «Es sind ganz tolle Leute, die sehr hart arbeiten und sehr ehrgeizig sind und ich kann es kaum erwarten, dass wir die Herausforderung 2014 gemeinsam angehen.»

Der Präsident und Sportdirektor des Teams, Graeme Lowdon, meinte, es sei schön gewesen, die Entwicklung zu beobachten, die Chilton und auch Bianchi im vergangenen Jahr gezeigt hätten. Chilton war 2013 der erste Rookie, der bei allen 19 Saisonrennen ins Ziel kam. «Sie haben unser Vertrauen in so eine junge, aber offensichtlich talentierte Fahrerpaarung belohnt. Ich bin sicher, dass die Fans ebenso wie wir gespannt sind zu sehen, was unsere Fahrer in ihrer zweiten Saison mit uns erreichen können.»

Auf der offiziellen Liste, mit der die FIA die Startnummern der Fahrer bekanntgegeben hat, stehen bei Marussia – wie übrigens auch bei Lotus – allerdings noch zwei Sternchen. «Subject to confirmation», muss noch bestätigt werden, ist die Erklärung. Zweifel über die Zukunft des Teams will man in Banbury aber gar nicht erst aufkommen lassen. «Das wird in den nächsten Tagen verschwinden», betonte Graeme Lowdon, gegenüber Autosport. «Das ist nur eine Frage des Timings und der Verwaltung. Kein Grund zur Sorge.»

Im Gegensatz zu Lotus, die nicht zu den ersten Testfahrten des Jahres ins südspanische Jerez kommen werden, wird Marussia aber teilnehmen, betonte Lowdon. «Wir planen, in Jerez zu sein. Es gibt momentan nichts, was uns daran hindern sollte. Alles Teams werden bei allen Tests fahren wollen. Testfahrten sind limitiert und das bedeutet normalerweise, dass man daran teilnehmen will. Wie die meisten Teams planen auch wir, dort zu sein.»

Natürlich könne aber immer auch etwas dazwischen kommen, wodurch man Pläne ändern müsse, räumte der Brite ein. «Das Auto kann fertig sein und man kann trotzdem noch einmal darüber nachdenken, wie man etwas angeht», sagte er. Das sei jedoch bei allen Teams das Gleiche. «Ich glaube nicht, das irgendwer sein Auto momentan schon fertig in der Garage stehen hat und nur noch abstauben muss. Falls doch, bedeutet das, dass sie nicht die nicht die ganze Zeit genutzt haben, die ihnen zum Design zur Verfügung steht.»

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