Toto Wolff nach Mercedes-Pole für China-Sprint: Grosser Respekt vor Ferrari
Mercedes wird der Favoritenrolle auch in China gerecht: George Russell mit erster Sprint-Pole, Kimi Antonelli Zweiter. Teamchef Toto Wolff glaubt aber: Ferrari wird am Start wieder ganz stark sein.
Die Konkurrenz findet auch auf dem Shanghai International Circuit kein Rezept gegen die Mercedes-Rennwagen von George Russell und Kimi Antonelli: Der englische WM-Leader hat in China seine erste Sprint-Pole erobert, Kimi Antonelli ist Zweitschnellster.
Aber das muss nicht die Aufstellung für den Sprint vom 14. März bedeuten. Denn gegen Antonelli läuft noch eine Untersuchung, er soll Lando Norris behindert haben. Kommen die Rennkommissare zum Schluss, dass Antonelli eine Schuld trifft, dann muss der junge Italiener mit einer Strafe von drei Rängen zurück rechnen.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt nach der Sprint-Quali: «Wir dürfen wirklich zufrieden sein, wie das heute gelaufen ist. Wir haben einen gesunden Abstand zu Konkurrenz. Aber für mich ist das Sprint-Qualifying oder der Sprint vom Samstag die untergeordnete Aufgabe. Im Zentrum steht der Grand Prix.»
«Aber wenn wir diese Form halten können, wäre das natürlich erfreulich. Unser grosser Vorsprung stammt vorwiegend aus den Kurven. Auf den Geraden heute war zum Beispiel Gasly der Schnellste.»
Es könnte sich wiederholen, was in Australien passierte: Die Mercedes stehen vorne, aber in der ersten Kurve rückt Ferrari vor – dank der phänomenalen Starts der italienischen Rennwagen. Lewis Hamilton fährt beim Sprint von P4 los, Charles Leclerc von P6.
Toto Wolff glaubt: «Ihr Motorkonzept ist für die Starts sehr gut. Wenn sie uns also am Start überrumpeln, müssen wir halt im Sprint wieder einen Weg an ihnen vorbei finden.»
Erhebliche Speed-Unterschiede beim Start in Australien, das hat viel Kritik erzeugt. Der Wiener Wolff relativiert: «Da ist natürlich auch viel Politik dabei. Einer will seinen Vorteil einfrieren, ein anderer will einen Nachteil aus der Welt haben. Da wird in der Presse dann immer mit grossen Emotionen argumentiert, auch das ist Formel 1.»
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