Toprak testet: Pramac-Rookie Razgatlioglu mischte sich unter 850er-Piloten
Yamaha nutzt alle Möglichkeiten, um den Erfahrungsrückstand in der MotoGP von Toprak Razgatlioglu aufzuholen. Der Rookie des Pramac-Teams klinkte sich ebenfalls mit ins Testgeschehen in Jerez ein.
MotoGP-Rookie Toprak Razgatlıoglu erlebte sein MotoGP-Debüt-Rennwochenende mit gemischten Gefühlen. Auf der Plusseite stand eine weiterhin anhaltende Verbesserung der Rundenzeiten – speziell mit Blick auf die Konkurrenz im eigenen Lager schmolz der Rückstand auf nahezu null. Selbst Referenz: Fabio Quartararo umrundete den Chang International Circuit im Rennbetrieb nur wenig schneller als der Neueinsteiger aus der Türkei.
Dagegen standen und stehen neben den
Ein wesentlicher Teil des Lernprozesses findet über die Rennreifen von Einheitsausrüster Michelin statt. Durchaus überraschend also, dass sich in den laufenden Testbetrieb der MotoGP-Testteams in Jerez, der sich fast ausschließlich um die neuen Varianten der Königsklasse mit nur noch 850 ccm für 2207 und den Einsatz mit Pirelli-Gummis dreht, auch Toprak Razgatlioglu einklinkte.
Dank der Concessions-Regelung ist es nur Yamaha erlaubt, auch Stammfahrer bei privaten MotoGP-Tests auf die Strecke zu schicken. Die Japaner nutzen die Möglichkeit, um den Rookie vor dem zweiten Event des Jahres über weitere Testkilometer auf dem Circuito de Jerez mit seinem Paket zu verschweißen.
Razgatlioglus Rückstand zuletzt in Zahlen. Im Qualifying büßte der dreifache Weltmeister 1,5 auf die Spitze mit Aprilia-Ass Bezzecchi ein. Fabio Quartararo war rund eine halbe Sekunde schneller und auch Rookie-Kollege Diogo Moreira umrundete den Kurs in jeder Session schneller. Für den Brasilianer gab es bei seinem Debüt WM-Punkte, Toprak landete auf Position 17. Mit weiteren Runden auf der M1 in den Knochen dürfte das Ziel Topraks auf der für alle Piloten neuen Piste von Goiania klar sein: dem Moto2-Weltmeister näherkommen und den ersten WM-Punkt in der MotoGP kassieren.
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