FIA hat entschieden: Ricciardo bleibt disqualifiziert
Das Berufungsgericht des Automobilverbands FIA hat nach der gestrigen Verhandlung sein Urteil gefällt: Der Ausschluss von Daniel Ricciardo nach dem Australien-GP bleibt bestehen.
Red Bull Racing hat verloren. Das Berufungsgericht des Internationalen Automobilverbands FIA – bestehend aus den fünf Richtern Harry Duijm (leitender Richter, Holland), Rui Botica Santos (Portugal), Philippe Narmino (Monaco), Antonio Rigozzi (Schweiz) and Jan Stovicek (Tschechien) – ist zum Schluss gekommen: Es gibt nichts daran zu rütteln, dass der RBR-Renner von Daniel Ricciardo während des Australien-GP konstant über der erlaubten Benzindurchflussmenge von 100 Kilogramm pro Stunde lag.
Daher haben die Richter sich der Einschätzung der Rennkommissare beim Australien-GP Gerd Ennser (Deutschland), Tim Mayer (USA), Emanuele Pirro (Italien) und Steve Chopping (Australien) angeschlossen: ihre Entscheidung No. 56, Ricciardo zu disqualifizieren, ist rechtens.
Gegen das Urteil des Berufungsgericht kann nicht weiter vorgegangen werden.
Red Bull Racing kommentiert: "Wir sind natürlich vom Ausgang des Berufungsverfahrens enttäuscht. Wir wären nicht nach Paris gezogen, hätten wird nicht an die Kraft unserer Argumente geglaubt. Wir sind noch immer davon überzeugt, dass wir uns an die technischen Vorschriften im Rahmen des Australien-GP gehalten haben. Wir bedauern, dass Daniel seine wohlverdienten 18 Punkte nicht zurückbekommen hat. Wir blicken jetzt nach vorne und konzentrieren uns auf den China-GP."
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Die FIA wird gegen Ende eine Urteilsbegründung nachliefern.
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