Kvyat & Vergne, Toro Rosso: Antreten zum Spanien-Test

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniil Kvyat und Jean-Eric Vergne

Daniil Kvyat und Jean-Eric Vergne

Die Toro-Rosso-Fahrer Jean-Eric Vergne und Daniil Kvyat streben im fünften Grand Prix der Saison die vierte Punktefahrt an – und sie reden über ihr Verhältnis zu Spanien.

Toro Rosso ist sehr solide in die Saison gestartet: Nach vier Rennen liegen in der Markenwertung nur die Mercedes-Rennställe, Weltmeister Red Bull Racing sowie Ferrari vor dem Nachwuchsteam von Red Bull. Obschon der erfahrenere Jean-Eric Vergne in der Fahrer-WM vorne liegt (Zwischenrang 13, dank des achten Platzes in Melbourne) ist es der junge Daniil Kvyat, der verblüfft: in keinem seiner bisher vier Grands Prix schlechter als auf Rang 11 platziert, Zehnter in Malaysia und China, Neunter in Australien.

Nach Barcelona kommt der junge Russe gut vorbereitet: «Ich kenne die Strecke in- und auswändig, allerdings nicht mit dem Formel-1-Renner. Hier habe ich einige meiner besten Rennen bestritten, so etwa 2011, also ich im Renault-Eurocup-Rennen von Startplatz 12 auf den dritten Rang nach vorne fuhr. Jedoch habe ich im Jahr darauf dort auch meinen Euro-Titel verpasst, die Erinnerungen sich also durchaus zartbitter.»

Jean-Eric Vergne meint: «Endlich wieder ein Rennen ohne Langstreckenflug! Die Strecke belohnt ein Auto mit guter Balance und effizienter Aerodynamik, Bremsen oder Motorleistung sind hier nicht so wichtig. Da alle Teams und Fahrer die Bahn gut kennen, liegt das Feld üblicherweise dichter zusammen als auf anderen Strecken. Ich mag Land und Leute, die Strecke liegt überdies nicht weit weg von Frankreich, also haben die französischen Fahrer hier jeweils etwas mehr Fans als sonst.»

Vergne und Kvyat: Kurzes Spanien-Interview

Was der Franzose und der Russe so über Spanien zu sagen haben, lesen Sie in diesem nicht ganz ernst gemeinten Doppel-Interview.

Warum sprichst du Spanisch?
Jean-Eric Vergne: Ich habe es in der Schule gelernt.
Daniil Kvyat: Ich habe es in Italien in der Schule gelernt. Zudem hatte ich in meinen Teams jede Menge spanischer Mechaniker sowie einen spanischen Stallgefährten. Das hilft.

Wenn du in Spanien leben wolltest, welche Stadt würdest du wählen?
JEV: Barcelona.
DK: Tatsächlich war ich eine Weile in Spanien zuhause, als ich in der Renault 2.0 fuhr. Ich lebte im Grossraum Barcelona.

Hand aufs Herz – Paella mit Fleisch oder Fisch?
JEV: Fleisch.
DK: Fisch.

FC Barcelona oder Real Madrid?
JEV: Barca.
DK: Barcelona.

Marc Márquez oder Jorge Lorenzo?
JEV: Márquez.
DK: Ich würde sagen Márquez, weil er wie ich ein junger Pilot ist.

Ist Spanien noch der Favorit für die Fussball-WM?
JEV: Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, wer Favorit sein soll.
DK: Ja, ich glaube, sie haben noch immer die besten Titelchancen.

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