Eddie Jordan: «Pole war ein Geschenk an Nico Rosberg»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Eddie Jordan über Lewis Hamiltons Qualifying-Patzer: «Das war ein Anfängerfehler»

Eddie Jordan über Lewis Hamiltons Qualifying-Patzer: «Das war ein Anfängerfehler»

Der ehemalige Teambesitzer und heutige TV-Experte Eddie Jordan glaubt auch nach der Qualifying-Pleite von Lewis Hamilton an dessen Heimsieg. David Coulthard warnt aber: «Nico Rosberg strotzt vor Selbstvertrauen.»

Vor dem Grossbritannien-GP auf dem Silverstone Circuit fragt sich das ganze Fahrerlager: Hat sich Lewis Hamilton mit seiner Fehlentscheidung im Qualifying auch um einen möglichen Heimsieg gebracht? Der Mercedes-Pilot entschied sich, seine letzte schnelle Runde abzubrechen – und wurde von der Spitze auf Position 6 durchgereicht. Eine grosse Enttäuschung – nicht nur für Hamilton selbst, der in Silverstone 2008 seinen ersten GP-Sieg errang – sondern auch für die zahlreichen Fans des 29-Jährigen aus Stevenage.

Auch Eddie Jordan ärgert sich über den Fehlentscheid des Weltmeisters von 2008. Der ehemalige Teambesitzer und heutige TV-Kommentator schimpft: «Das war ein Anfängerfehler, er hat Nico Rosberg die Pole geschenkt.» Trotzdem ist er überzeugt: «Lewis kann im Silberpfeil immer noch gewinnen, mal schauen, wie es im Rennen läuft.»

Etwas skeptischer ist David Coulthard. Der 13-fache GP-Sieger erklärt: «Das Tempo dazu hat er, aber es kommt ganz darauf an, ob Nico das Rennen verliert. Denn Nico strotzt vor Selbstvertrauen. Selbst wenn Sebastian Vettel ihn beim Start überholt, wird es schwierig für den Formel-1-Champion. Denn Nico hat viel mehr Speed auf den Geraden.»

Auch der ehemalige Formel-1-Pilot und heutige Langstrecken-Fahrer Alex Wurz tippt auf einen Sieg des Pole-Setters: «Wenn am Start nichts Grossartiges passiert wird Vettel gegen Lewis Hamilton ein passives Rennen fahren müssen. Hamilton hat das stärkere Auto, es wird also ein Kampf um Platz 2.»

Hamiltons Landsmann Jenson Button, der vom Wetterchaos profitierte und Startplatz 3 eroberte, macht sich derweil keine Illusionen: «Lewis ist im Trockenen 1,2 Sekunden schneller als ich. Ich werde ihn also nicht aufhalten können. Aber ich werde natürlich alles daran setzen, vor meinem Heimpublikum ein möglichst gutes Resultat herauszufahren.»

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