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Chase Sexton (Kawasaki/Rang 6) über seine Aufholjagd durchs Feld

Kawasaki-Werksfahrer Chase Sexton hatte keinen guten Start ins Finale von Arlington und musste von ganz hinten eine Aufholjagd starten. Mit Platz 6 konnte er mehr als Schadensbegrenzung betreiben.

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Jorge Prado kam 2025 mit der Kawasaki nicht klar, kündigte seinen Vertrag vorzeitig und wechselte zurück zu KTM. Für Chase Sexton ging es in die umgekehrte Richtung. Auch wenn sich Sexton mit öffentlichen Äußerungen eher zurückhielt, wirkte er bei KTM unglücklich über zu viele Stürze, zu viele Ausfälle und Rückschläge.

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Sexton auf der Suche nach Konstanz

Prado wirkte auf der KTM in diesem Jahr wie ausgewechselt. Sexton machte so weiter wie immer. Einmal ist er unschlagbar schnell, dann stürzt er oder begeht Fehler. In diesem Jahr gab es in 7 Rennen 5 Sieger. Einer davon ist Sexton. Er gewann den 3. Meisterschaftslauf von Anaheim 2 und auch in Arlington war er von Anfang an einer der Schnellsten. Seine Rundenzeit im Qualifying war 7,3 Zehntelsekunden langsamer als die von Polesetter Eli Tomac. Damit rangierte er auf Platz 6.

Die heikle Startphase in Arlington

Nach Platz 6 im Vorlauf startete Chase direkt rechts neben Eli Tomac ins Finale. Tomac kam besser aus dem Gate, wurde aber von Ken Roczen links neben ihm etwas nach rechts abgedrängt. Tomac zog ebenfalls nach rechts, konnte aber auf den ersten 20 Metern gut beschleunigen und wieder Boden gutmachen. Sextons Vorderrad touchierte Tomacs Hinterrad, sodass Sexton beinahe gestürzt wäre, sein Bike aber gerade noch abfangen konnte. Er fiel damit ans Ende des Feldes zurück.

Sexton blieb nach diesem Zwischenfall komplett im Verkehr stecken und musste eine Aufholjagd starten. Von Platz 19 aus kämpfte er sich innerhalb von vier Runden in den Bereich der Top-10 zurück.

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Mit Konsequenz nach vorne

«Mein Start im Finale machte die Dinge schwierig, aber ich konzentrierte mich darauf, intelligente Pässe zu machen und konsequent zu sein», erklärte Sexton nach dem Rennen. Später überholte er noch Dylan Ferrandis (Ducati) und Aaron Plessinger (KTM) und beendete das Finale auf Platz 6.

«Ich konzentrierte mich darauf, intelligente Pässe zu machen.»

Chase Sexton

«Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, aber das Motorrad hat gut funktioniert und wir gehen in die richtige Richtung», meinte der 26-Jährige, der nach 7 von 17 absolvierten Meisterschaftsrunden und mit 27 Punkten Rückstand auf dem 5. Platz der Meisterschaftstabelle rangiert.

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