Crash: Esteban Gutiérrez sauer auf Pastor Maldonado

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sauber-Pilot Esteban Gutiérrez: «Ich war direkt neben Pastor Maldonado und konnte somit eine Kollision nicht mehr verhindern»

Sauber-Pilot Esteban Gutiérrez: «Ich war direkt neben Pastor Maldonado und konnte somit eine Kollision nicht mehr verhindern»

Ärger für Formel-1-Pilot Esteban Gutiérrez: In Grossbritannien beendete eine Kollision mit Lotus-Haudegen Pastor Maldonado das Rennen des Sauber-Piloten. Die Regelhüter brummten dem Mexikaner eine Strafe dafür auf.

Als Esteban Gutiérrez in der zehnten Runde des Grossbritannien-GP ins Kiesbett bretterte, stöhnte die ganze Sauber-Box auf. Kein Wunder, denn dem Abflug war ein unliebsames Zusammentreffen mit dem Lotus von Pastor Maldonado vorausgegangen. Wie schon in Bahrain, wo sich der Mexikaner sogar überschlug, weil der Venezolaner unglücklich getroffen hatte, war das Rennen für den 22-Jährigen aus Monterrey mit diesem Crash gelaufen.

Entsprechend sauer erklärte Gutiérrez, der nach dem Restart auf dem vielversprechenden zwölften Platz unterwegs gewesen war: «Ich hatte einen guten Start. Nach dem Neustart habe ich mit Pastor gekämpft. Als ich ihn in Kurve 16 überholen wollte, fuhr er beim Anbremsen nach innen und liess mir keinen Platz. Ich war direkt neben ihm und konnte somit eine Kollision nicht mehr verhindern.»

Die Regelhüter beantworteten die Schuldfrage anders als der Sauber-Pilot und brummten Gutiérrez eine Strafversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung zum Deutschland-GP auf.

Weniger turbulent gestaltete sich das Rennen von Gutiérrez’ Teamkollegen Adrian Sutil. Der Wahl-Schweizer fasste nach der Zieldurchfahrt als Dreizehnter zusammen: «Das Rennen war für mich relativ unspektakulär. Es hat ein paar Runden gedauert Jules Bianchi zu überholen, danach konnte ich allerdings meine Rundenzeiten stetig verbessern. Wir haben uns für eine Einstopp-Strategie entschieden. Nach dem Boxenstopp bin ich mit der härteren Reifenmischung nicht gut zurechtgekommen und war dadurch nicht mehr schnell genug unterwegs. Ich konnte nicht mehr angreifen und musste meine Position grösstenteils verteidigen.»

Teamchefin Monisha Kaltenborn erklärte: «Das Team hat am gesamten Wochenende gute Arbeit geleistet. Im von wechselhaften Bedingungen geprägten Qualifying wurde alles richtig gemacht, dennoch konnte das Potenzial nicht umgesetzt werden. Im Rennen entscheidend war, dass es uns nicht gelungen ist, die harten Reifen in jenen Bereich zu bringen, in dem sie optimal arbeiten. Es war klar ersichtlich, wo wir die Zeit verloren haben, denn in der ersten Rennhälfte waren wir durchaus wettbewerbsfähig. Wir haben nun in der kommenden Woche zwei Testtage in Silverstone und werden daran arbeiten, die Performance des C33 weiter zu verbessern.»

Und Giampaolo Dall’Ara, der leitende Ingenieur an der Rennstrecke, fügte an: «Beide Piloten hatten gute Starts und konnten Positionen gewinnen. Nach dem Neustart verloren sie dann Zeit hinter einem langsameren Auto, ehe es ihnen gelang, dieses zu überholen. Von diesem Moment an stimmte die Performance, und es sah so aus, als könnten wir mit einigen unserer Konkurrenten mithalten. Doch dann schied Esteban durch einen Unfall aus. Bei Adrian wechselten wir kurz vor Rennhälfte auf die harten Reifen. Dabei blieb die Peformance auf der Strecke, weil es uns nicht gelang, diese Reifen richtig zum Arbeiten zu bringen. Das wirkte sich bis zum Rennende aus und kostete uns ein paar Positionen. Wir waren heute insgesamt nicht schnell genug, um es in die Punkte zu schaffen.»

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