Niki Lauda: «Ich hoffe, Lewis Hamilton wird Zweiter»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton und Niki Lauda

Lewis Hamilton und Niki Lauda

Rennlegende Niki Lauda, Aufsichtsratsvorsitzender des Formel-1-Rennstalls von Mercedes, über den kommenden Deutschland-GP und die Situation von Lewis Hamilton.

Lewis Hamilton muss den Hockenheim-GP von Startplatz 20 in Angriff nehmen. Das hält Niki Lauda (Aufsichtsratsvorsitzender des Formel-1-Rennstalls von Mercedes) nicht davon ab, eine vollmundige Prognose zu wagen: «Wenn alles glatt läuft, kann Lewis hier Zweiter werden!»

Nach dem schweren Unfall des Engländers im Abschlusstraining ist Lewis «mental bester Dinge», wie seinem Landsmann Damon Hill aufgefallen ist. «Aber er wirkt schon noch ein wenig steif, das hat man auch sehen können, als er eben in seinen Silberpfeil gestiegen ist.»

Beide Silberpfeilfahrer werden mit Bremsscheiben von Carbone Industries ins Rennen gehen. Niki Lauda weiss: «Die Umstellung ist jetzt nicht gewaltig, und Lewis hat in diesem Jahr auch schon Rennen mit diesen Scheiben gefahren. Bei der Wahl der Bremsscheiben geht es für die Piloten vorrangig ums richtige Fahrgefühlt – also Pedalweg, wie sehr die Bremse beisst, solche Dinge. Ich glaube nicht, dass der Wechsel für ihn von Nachteil sein muss.»

Lewis Hamilton selber hat vor dem zehnten WM-Lauf als Ziel ausgegeben, «Schadensbegrenzung zu betreiben». Bei einem normalen Rennverlauf, so weiss der Engländer, wird Nico Rosberg mit hoher Wahrscheinlichkeit gewinnen, für ihn, Lewis, wird es darum gehen, so viele Ränge wie möglich gut zu machen.

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