Felipe Massa: Leidet Kimi Räikkönen unter Alonso?

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso, Felipe Massa, Kimi Räikkönen

Fernando Alonso, Felipe Massa, Kimi Räikkönen

Der langjährige Ferrari-Fahrer Felipe Massa hat seine ganz eigene Theorie, wieso die Ergebnisse von Kimi Räikkönen 2014 so mangelhaft sind: «Kimi hat den Kopf verloren.»

Ende 2013 wurde Felipe Massa bei Ferrari aussortiert. Angeblich, weil er zu wenig beigetragen hatte, um Fernando Alonso im Kampf um einen Markenpokalgewinn zu unterstützen. Umso süsser für Massa nun, dass Williams im Konstrukteurs-Pokal 2014 derzeit vor Ferrari liegt und er selber vor seinem Nachfolger bei Ferrari – Kimi Räikkönen.

Gegenüber der brasilianischen Sport-Tageszeitung «Lance!» hat Massa seine ganz eigene Theorie, wieso die Rückkehrsaison von Kimi bei Ferrari so vermurkst ist: «Ich glaube, das Problem von Räikkönen ist psychologischer Natur. Ich habe auch gelitten, als Alonso ins Team kam. Ich zweifle keine Sekunde daran, dass Kimi Räikkönen erheblich besser ist als es seine Ergebnisse derzeit zeigen. Guckt euch doch nur an, was er in der Vergangenheit alles geleistet hat! Aber mit Alonso als Stallgefährte hat Kimi ein wenig den Kopf verloren, er scheint nicht in der Lage zu sein, optimale Arbeit abzuliefern.»

Massa weiter: «Wir leben in einer Welt, in welcher Details viel ausmachen. Und wenn aus psychologischer Perspektive die Dinge nicht perfekt laufen, dann kannst du dich eben auch nicht ideal einbringen. Man macht es sich zu leicht, wenn man behauptet, Kimi sei nicht motiviert. Den Vorwurf habe ich mir nach meinem Unfall auch anhören müssen.»

«Tatsache ist vielmehr, dass Alonso der stärkste Pilot im Fahrerfeld ist, also muss schon alles perfekt funktionieren, wenn du daran denken willst, ihn zu bezwingen. Alonso ist sehr schlau und weiss genau, wie man ein Team auf seine Seite bringt. Und genau deswegen leidet eben der andere Fahrer. Wenn du als Pilot siehst, wie dein Teamkollege im Rennstall mehr Aufmerksamkeit erhält, dann wird es sehr schwierig, diese Situation wieder zu drehen.»

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