Ron Dennis: «Kevin Magnussen macht nur eine Pause»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Jenson Button (li.) machte das Rennen um das zweite McLaren-Cockpit für 2015: Kevin Magnussen muss sich vorerst mit der Rolle des Test- und Ersatzfahrers begnügen

Jenson Button (li.) machte das Rennen um das zweite McLaren-Cockpit für 2015: Kevin Magnussen muss sich vorerst mit der Rolle des Test- und Ersatzfahrers begnügen

McLaren-Mitbesitzer Ron Dennis betont, dass Kevin Magnussen eine Zukunft in der Formel 1 hat, obwohl der junge Däne nach nur einem Jahr in der Königsklasse für 2015 zum Test- und Ersatzfahrer degradiert wurde.

Eigentlich hatte sich Kevin Magnussen mit seinem Qualifying-Tempo und einigen Glanzleistungen wie einem Podestplatz in seinem allerersten Formel-1-GP in Australien für eine Weiterverpflichtung bei McLaren empfohlen. Doch die Team-Oberen entschieden sich nach einer langen Diskussion schliesslich, dem erfahreneren Stammpiloten Jenson Button den Vorzug zu geben. Der Weltmeister von 2009 darf neben Rückkehrer Fernando Alonso die neue Honda-Ära des Rennstalls aus Woking einläuten, während Magnussen zum Test- und Ersatzfahrer zurückgestuft wurde.

Doch Dennis, der bis zuletzt versucht hatte, Geld für den Einsatz von Magnussen aufzutreiben, beteuerte im Rahmen der Fahrer-Verkündung: «Er wird wieder in der Formel 1 antreten, denn das jetzt ist nur eine Pause, die wir einlegen mussten. Er wird ein grossartiger Formel-1-Pilot sein. Ich habe ihm gegenüber betont, dass er das mit Fernando Alonso und Mika Häkkinen gemeinsam haben wird. Dieses eine Testjahr nimmt ihm nicht die Chance auf eine Formel-1-Karriere.»

Der 67-jährige Brite präzisierte: «Fernando legte ein Testjahr zwischen seinem Minardi-Einsatz und seiner Verpflichtung bei Renault ein. Mika hat nach zwei Lotus-Jahren ein Jahr lang mit uns getestet, bevor er wieder Rennen fuhr. Beide haben danach WM-Titel eingefahren. Er ist noch so jung.»

Auch Sportchef Eric Boullier betonte, dass Magnussen weiterhin auf die volle Unterstützung des McLaren.Teams zählen darf: «Kevin wird zu 100 Prozent von uns unterstützt, er hat die grössten Chancen hier im Raum, 2016 in der Formel-1-Startaufstellung zu stehen.»

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