Lotus-Testfahrer Jolyon Palmer: Manor-Auto abgelehnt

Von Rob La Salle
Formel 1
Lotus-Testfahrer Jolyon Palmer

Lotus-Testfahrer Jolyon Palmer

GP2-Champion Jolyon Palmer stand in Verhandlungen mit dem Manor-Rennstall, um 2015 Grands Prix zu fahren. Aber der Engländer entschloss sich zum Job des Testfahrers bei Lotus.

Ein Grand-Prix-Pilot zu sein – der Traum vieler Rennfahrer. Auch Jolyon Palmer träumt davon, aber der GP2-Meister der Saison 2014 will es richtig machen. Im Rahmen der Barcelona-Tests hat der 24-Jährige erstmals als neuer Lotus-Testfahrer gearbeitet und den 2015er Lotus E23-Mercedes bewegt. Für den Job des Reservisten für Romain Grosjean und Pastor Maldonado hat er sogar einen Job als GP-Fahrer sausen lassen, wie er nun zugibt.

Palmer gegenüber den Kollegen von F1i: «Ja, wir standen mit dem Manor-Management in Kontakt, bevor ich den Vertrag bei Lotus unterzeichnet habe. Der Grund für die Entscheidung pro Lotus war, dass es um die Rückkehr des früheren Marussia-Rennstalls so viele Fragezeichen gibt. Zudem sprechen wir hier von einem Team, das sich schon im letzten Jahr schwer getan hat, das notwendige Budget aufzutreiben. Es ist eine Herkulesaufgabe, wieder in die Formel 1 zurück zu kommen.»

«Ich wünsche mir sehr, dass Manor das schafft, aber für meine eigene Karriere war mir das Risiko einfach zu gross. Lotus erschien mir hingegen eine gute Offerte zu sein, und um ehrlich zu sein, es war auch die einzige.»

«Was auch eine Rolle spielte: ich werde die Möglichkeit haben, in einem modernen Auto zu fahren. Wenn Manor die Rückkehr schafft, dann wird dies mit einem umgebauten 2014er Fahrzeug sein, mit einem 2014er Motor im Heck, und diese Kombination war schon im vergangenen Jahr nicht konkurrenzfähig. Ich will nicht Formel 1 fahren um jeden Preis. Um zeigen zu können, was ich kann, möchte ich eine gute Gelegenheit erhalten – und die bekomme ich bei Lotus.»

Jolyon Palmer, Sohn des 82fachen GP-Teilnehmers Jonathan Palmer, wird für Lotus in ausgewählten Freitagtrainings zum Einsatz kommen. Wie oft der Brite hinters Lenkrad darf, steht noch nicht fest.

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