Lance Stroll (Aston Martin-Honda): 4 Fragen, 8 Worte als Antwort insgesamt
Der Kanadier Lance Stroll (27) ist nicht gerade als Plaudertasche bekannt, aber im Fahrerlager von China hat sich der Aston Martin-Fahrer noch wortkarger gegeben als sonst: acht Worte auf vier Fragen.
Gewiss, den Aston Martin-Honda-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll ist nicht nach Plaudern. Die neue Antriebseinheit der Japaner ist eine Luftpumpe, und wegen enormer Vibrationen ist das Fahren extrem unangenehm, zahlreiche Defekte dämpfen die Lernkurve.
Während Vollprofi Fernando Alonso sich wenigstens Mühe gibt, Fragen der Journalisten vielschichtig, ehrlich und fundiert zu beantworten, schert sich Lance Stroll (Sohn von Milliardär und Aston Martin-Besitzer Lawrence Stoll) offenbar einen Dreck um die Arbeit der Berichterstatter.
Der meist lustlos und mürrisch wirkende Kanadier trottete am Shanghai International Circuit wie üblich eher widerwillig zum Gatter, wo die Journalisten mit ihren Fragen warteten. Und was der WM-Zehnte von 2023 dann bot, das grenzt an Arbeitsverweigerung.
Lance, hat das Team seit dem WM-Auftakt von Australien Fortschritte erzielt? «Nein.»
Fühlst du dich besser, weil du im Gegensatz zu Melbourne hier in China mehr zum Fahren gekommen bist? «Nein.»
Erwartest du im Grand Prix Fortschritte? «Nein.»
Gibt es denn irgend etwas Positives zu berichten? «Gerade eben – nicht viel, nein.»
Wir fassen zusammen: Vier Fragen der tapferen Medienvertreter erbrachten das eindrucksvolle Total von acht Worten als Entgegnung.
Es sollte uns nicht weiter verblüffen, dass die Journalisten an diesem Punkt die Handy-Mikrofone abstellten – keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
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