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Inzell WM-Finale 1: Martin Haarahiltunen fuhr in eigener Liga

Martin Haarahiltunen dominierte beim WM-Auftakt in Inzell das Geschehen und war der mit Abstand stärkste Fahrer. Luca Bauer und Max Niedermaier verpassten im Last-Chance-Heat das Finale.

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Vor dem Auftakt der Eisspeedway-Weltmeisterschaft war sich Martin Haarahiltunen sicher, dass die diesjährige WM eine knappe Geschichte werden kann. «Das wird eine enge Geschichte und ein Fehler kann einen am Ende den Titel kosten, was wirklich hart wird und wer in den Rennen am konstantesten punktet, wird am Ende den Titel holen», so der Schwede vor dem Rennen, der trotz der schnellsten Trainingszeit noch nicht zu 100% zufrieden war. «Das Training war okay, auch wenn ich noch nicht das perfekte Feeling auf dem Bike gefunden hatte.»

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Martin Haarahiltunen war von Beginn an das Maß aller Dinge

Im Rennen zeigte der Schwede gleich von Beginn an, dass er in der Max-Aicher-Arena das Maß der Dinge sein wird und fuhr den ersten von fünf Laufsiegen in den Vorläufen ein. Wenn er auch einmal das Feld von hinten her aufrollen musste.

Neben Haarahiltunen ging es um den direkten Finaleinzug zunächst heiß her, da sowohl Luca Bauer, Franz Zorn und Max Koivula acht Punkte aus den ersten drei Durchgängen auf dem Konto hatten. Und sie trafen zudem im 14. Lauf zudem auch auf den favorisierten Schweden.

Haarahiltunen erkämpfte sich in diesem Lauf die Spitze, obwohl er zwischenzeitlich sogar auf dem vierten Rang lag, während Zorn vom ersten auf den vierten Rang zurückfiel. Koivula legte in diesem Lauf mit seinem zweiten Rang den Grundstein für den späteren Einzug ins Finale, während Bauer in den Last-Chance-Heat musste.

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Wie schlugen sich die Konkurrenten hinter Haarahiltunen?

Neben Bauer qualifizierten sich auch Heikki Huusko und Niclas Svensson für den Last-Chance-Lauf. Und auch Max Niedermaier rutschte noch hier hinein, da er die Vorläufe mit neun Zählern abschloss und Zorn nach seinem Nuller im vierten Durchgang auch in seinem letzten Lauf punktlos blieb.

Im Last-Chance-Heat waren Svensson und Huusko den beiden Deutschen bereits nach dem Start enteilt. Lediglich Bauer konnte noch den Anschluss an die führenden Fahrer halten, fand aber keinen Weg an den Skandinaviern vorbei.

Auch das Finale war dann erneut eine klare Sache für Haarahiltunen, der sich vom Start weg an die Spitze setzen und dem Feld in beeindruckender Manier davonfahren konnte und vor Koivula und Huusko den Sieg feiern konnte. «Das Rennen an sich war gut, aber ich war leider nur der Zweitschnellste hinter Martin, der heute einfach der mit Abstand Schnellste war», gestand Koivula im Rahmen der Siegerehrung. Auch sein Landsmann Huusko pflichtete ihm bei: «Ich wäre natürlich gerne auf dem obersten Podest gestanden, aber Martin hatte einfach einen unglaublichen Speed.»

Auch der Sieger zeigte sich im Anschluss an das Rennen erfreut und ist sich sicher, dass er auch in diesem Jahr wieder alle Chancen auf neuerlichen Titelgewinn hat. «Ich habe im Rennen einfach versucht das Maximale rauszuholen und hatte dann ein gutes Feeling auf der Strecke», bilanzierte der Schwede. «Ich habe alle Jungs in dieser Saison schon geschlagen und ich weiß, dass ich sie auch in den kommenden Rennen der Weltmeisterschaft schlagen kann.»

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Als Viertplatzierter verpasste Niclas Svensson trotz einer gewaltigen Steigerung im Rennverlauf das Siegerpodest und fand auch in der Analyse nach dem Rennen Optimierungsbedarf bei seinen Bikes und haderte auch mit seiner Taktik im Finale. «Wir sind dann zurück auf mein Standardbike gewechselt, aber mit dem hatten wir auch ein kleines Problem und ich wusste dann einfach nicht, welches Bike ich nehmen soll», so die Analyse des Schweden. «Im Finale bin ich einfach etwas zu schnell in die erste Kurve gefahren und hätte vielleicht eher eine engere Linie wählen sollen. Ich konnte dann leider keinen Platz auf dem Podest mehr erreichen. Auch wenn ich im Moment nicht ganz glücklich bin, ist das Ergebnis aber noch keine Vollkatastrophe.»

Ergebnisse Eisspeedway WM-Finale 1, Inzell:

  • 1. Martin Haarahiltunen (S), 20 WM-Punkte/ 15 Vorlaufpunkte

  • 2. Max Koivula (FIN), 18/13

  • 3. Heikki Huusko (FIN), 16/12

  • 4. Niclas Svensson (S), 14/12

  • 5. Luca Bauer (D), 12/11

  • 6. Max Niedermaier (D), 11/9

  • 7. Franz Zorn (A), 10/8

  • 8. Ove Ledström (S), 9/8

  • 9. Sebastian Reitsma (NL), 8/7

  • 10. Lukas Hutla (CZ), 7/7

  • 11. Jasper Iwema (NL), 6/6

  • 12. Filip Jäger (S), 5/5

  • 13. Hans Weber (D), 4/3

  • 14. Andrej Divis (CZ), 3/2

  • 15. Leon Kramer (NL), 2/1

  • 16. Maximilian Niedermaier (D), 1/0

  • Last-Chance-Heat: 1. Niclas Svensson, 2. Heikki Huusko, 3. Luca Bauer, 4. Max Niedermaier

  • Finale: 1. Martin Haarahiltunen, 2. Max Koivula, 3. Heikki Huusko, 4. Niclas Svensson

  • *Ergebnis entspricht dem WM-Stand

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