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Monza-GP: Rettungsplan für Bernie Ecclestone Ende Mai
Der Vertrag zur Austragung des Monza-GP läuft mit Ausgabe 2016 ab. Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone will den Italienern keine Extrawurst mehr braten.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hat vor einigen Monaten festgehalten: "Die Zuschauerzahlen in Italien sind niedriger als in allen anderen Ländern. Die TV-Sender sind zersplittert im digitalen Zeitalter, die jungen Menschen sind von Twitter, Facebook und anderen Kommunikationsmitteln abgelenkt. Die Zuschauerzahlen würden höchstens wieder steigen, wenn Ferrari auf den ersten Plätzen fährt. Ich glaube nicht, dass wir über 2016 hinaus einen neuen Vertrag mit Monza abschliessen werden. Aus kommerzieller Sicht ist der Monza-Vertrag eine Katastrophe."
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Die Aufregung in Italien war daraufhin gross: Ein Formel-1-Programm ohne den traditionsreichsten aller WM-Läufe? Für viele undenkbar. Roberto Maroni, Gouverneur der Lombarbei, polterte damals anlässlich einer Versammlung der Industrie-Vereinigung "Confindustria": "Bernie Ecclestone glaubt wohl, er sei der Herr der Welt. Sollte jemand bedauerlicherweise entscheiden, dass der Monza-GP gestrichen wird, müsste sich Ferrari aus dem Sport zurückziehen. Der Grosse Preis von Italien in Monza ist ein Muss. Es ist schlicht undenkbar, dass dieses Rennen gestrichen wird – Mythen sollte keiner antasten. Es kann auch nicht sein, dass eine solche Entscheidung gefällt wird, ohne zuvor die Verantwortlichen zu kontaktieren. Ich bin an jeder Art von Lösung interessiert. Wenn die Region gefragt ist, um Monza zu retten, wird die Region auch etwas unternehmen." Vor Weihnachten erhielt Monza-Rennstreckendirektor Francesco Ferri den nächsten Dämpfer – ein ab 2015 geltendes, neues Mehrwehrtssteuer-Gesetz wird Monza laut italienischer Finanzexperten rund 20 Millionen Euro kosten. Bislang profitierte die Rennstrecke von Ausnahmegenehmigungen, die entfallen jetzt.
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Ferri bleibt entspannt: "Das Jahr 2017 wird kommen, ob mit neuem Vertrag mit Ecclestone oder ohne. Wir haben einen Plan B vorbereitet, welcher den Betrieb der Rennstrecke ohne Grand Prix umreisst."
Ferri hat auch öffentlich festgehalten, dass man der Partnerschaft mit einer Firma offen stehe: "Wir schauen uns mit grossem Interesse an, wie ein Sponsor die Rennstrecke von Zeltweg wiederbelebt hat."
Im Rahmen des Australien-GP arbeitet Ivan Capelli fürs italienische Fernsehen. Der frühere Formel-1-Rennfahrer ist jedoch auch Präsident des Automobiklubs von Mailand (ACI). Die Strecke Monza gehört der Stadt Mailand und der Gemeinde Monza. Belange bezüglich der Rennstrecke werden durch die entsprechenden Automobilklubs geregelt. Pistenbetreiber, von Monza und Mailand beauftragt, ist die Firma SIAS (Societa' Incremento Automobilismo e Sport Spa). Weil beim ACI Mailand im vergangenen Sommer Wahlen anstanden, lagen Verhandlungen mit Bernie Ecclestone zu einem neuen Vertrag monatelang auf Eis. Dann wurde der 93fache GP-Teilnehmer Ivan Capelli (WM-Siebter 1988, Ferrari-Pilot 1992) zum neuen Chef des Mailänder Automobilsportklubs gewählt – als Nachfolger von Carlo Valli (dem Handelskammerchef von Monza).
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Capelli hat viel an Plänen gearbeitet, das Rennen in Monza zu halten. Ende Mai will er Bernie Ecclestone die Lösung vorschlagen: Angestrebt wird eine vorzeitige Verlängerung bis 2020. Unter den Ideen, die der Rennfahrer dem Formel-1-Promoter vorlegen wird – er will dem Briten Werbefläche an der Strecke zur Verfügung stellen, kostenlos. Capelli hat auch an höchster Stelle Hilfe beantragt: um die Zukunft des Italien-GP in Monza sicherzustellen, hat er sich an Premierminister Matteo Renzi gewandt.
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